Erneuerung der Kirche ist nur dann von Bestand, wenn es es eine Erneuerung aus dem Heiligen Geist ist!

Wenn wir im Spirituellen Gemeindemanagement von der Erneuerung der Kirche und von Gemeindeaufbau sprechen und dabei solche Dinge wie Management und Marketing anwenden, dann wissen wir, dass dieses alles nur Werkzeuge auf dem Weg sind, Gottes Gemeinde zu bauen. Es sind menschliche Werkzeuge, die uns Gott gegeben hat, diese dazu einzusetzen. Doch bei allem muss uns klar bleiben, dass entscheidend das Wirken des Heiligen Geist ist. Wo dieser nicht wirkt, ist alles nur ein äußeres Geschehen und hat keine wirkliche Zukunft. Darum sollte immer unser demütiges Gebet sein: “Komm Gott, Schöpfer, Heiliger Geist!”

Es muss uns beim Gemeindeaufbau klar sein, dass das Fundament allen Handelns und Wirkens Jesus Christus selber ist: “Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.” (1. Kor. 3,11) Auf ihm sind wir als einzelne Christen und besonders seine Gemeinde gegründet. Dann dürfen wir in der Gewissheit Gemeinde bauen, eine Gemeinde, die eine Zukunft hat. Und wir können Gemeinde bauen in einer gewissen Gelassenheit, dass es ein Morgen gibt. So wie es der Apostel Paulus beschreibt: “Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.” (1.Kor 3,10).

Der Bau der Gemeinde lebt davon, dass jeder mit seinen Gaben und Begabungen etwas beiträgt. Darum können wir gerade in den Briefen des Apostel Paulus so viel von Gaben, Begabungen und Fähigkeiten zum Nutzen der Gemeinde lesen ( z.B. Römer 12, 1. Korinther 12). Es gilt eben nicht der Satz: “Selig sind die Beine, die vorm Altar stehen alleine”, sondern das allgemeine Priestertum aller Gläubigen. Das ist zwar eine Erkenntnis der Reformation. Doch selbst nach 500 Jahren tut sie sich schwer in der Gemeinde durchzusetzen.

Das Zeugnis des Evangeliums von Jesus Christus ist der Auftrag der Kirche unabhängig von allen Modeerscheinungen in der Gesellschaft, und abhängig von dem, was gerade kulturell dran ist oder was out ist. Es ist eine Botschaft, die den Menschen als Sünder, in seiner Verlorenheit ernst nimmt, und ihm aber sogleich Wegweisung gibt, wie er aus der Verlorenheit durch dle leidenschaftliche Liebe Gottes herauskommt. Dieses Zeugnis darf nicht durch eventuelle “werbewirksame Maßnahmen” verfälscht werden.

Schon in der Bibel wird uns gezeigt, dass Jesus, Petrus und auch Paulus auf die Menschen zugegangen sind. Sie haben sie in ihrer Kultur und in ihrem Lebensumfeld abgeholt. Sie haben sie angesprochen, dort wo sie gelebt und mit dem, was sie gelebt haben. Sie haben sich den Menschen zugewendet. Darum beinhaltet Gemeindeaufbau zwei Seiten:

Mission als Information und Diakonie als Dienstleistung. Und beides gehören untrennbar zusammen, wie zwei Seiten einer Medaille. Sie müssen von der Gemeinde vor Ort gelebt werden.

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