Weihnachten

Weihnachten

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,
vielleicht haben sie in dieser Advents- und Weihnachtszeit auch das beliebte Kinderlied gesungen: ,,Soviel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.“ Es liegt ja auch ein Geheimnis über dem, was in der Advents- und Weihnachtszeit geschieht. Schon in Weiterlesen

Bachmichels (@Apfelmuse) hat eingeladen, über das Lieblingslied in einem der Gesangbücher zu schreiben. Ursprünglich war damit das alte katholische Gotteslob gemeint. Es kann sein, dass ich das sogar noch irgendwo unter meinen Büchern stehen habe. Doch es zählt nicht zu den Liederbüchern, die ich verwende. Daher weiß ich nicht, ob mein Lieblingslied darin enthalten ist.

Mein Lieblingslied ist „Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein!“ (oder auch „Herr bleib bei mir! Der Abend bricht herein!“) wie man es im evangelischen Gesangbuch findet  (EG 488). Es kommt aus dem Englischen „Abide with me“.

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Ablauf eines Schnupperabend beim Emmaus-Glaubenskurs

Emmauskurs 2013

Emmauskurs 2013

Da es in den offiziellen Unterlagen des Emmaus-Kurses keinen Vorschlag für den Ablauf des Schnupperabend gibt, haben wir selber einen Ablauf entwickelt. Dieser kann auch von anderen Kursveranstaltern gern genutzt werden bzw. variiert werden.

 1. Begrüßung

Wir beginnen mit der Begrüßung. Die Teilnehmer werden erst einmal locker begrüßt und in einer kleinen Runde zu etwas Smalltalk zum Kennenlernen eingeladen.
Am Anfang gibt es einen Sektempfang. Dabei sollte man auch alkoholfreien Sekt und Orange-Saft oder ähnliches ausschenken.
Es könnte dann ein kurzes Statement zum Kurs erfolgen über das Miteinander Unterwegs Sein.
Anschließend folgt die Einladung zum gemeinsamen Abendessen mit einem kurzen Gebet.

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Andacht – Mit Jesus unterwegs – Lukas 24, 13-35

Fensterbild Dreifaltigkeitskirche Reinsdorf

Fensterbild Dreifaltigkeitskirche Reinsdorf

Mit Jesus unterwegs – Lukas 24, 13-35 – Eine Andacht als Einstieg für den Schnupperabend zum Emmauskurs

Auf dem Weg nach Emmaus

13 Am selben Tag gingen zwei von den Jüngern nach Emmaus, einem Dorf, das zwei Stunden6 von Jerusalem entfernt liegt.
14 Unterwegs sprachen sie miteinander über alles, was ´in den zurückliegenden Tagen` geschehen war;
15 und während sie so miteinander redeten und sich Gedanken machten, trat Jesus selbst zu ihnen und schloss sich ihnen an.
16 Doch es war, als würden ihnen die Augen zugehalten: Sie erkannten ihn nicht.
17 »Worüber redet ihr denn miteinander auf eurem Weg?«, fragte er sie. Da blieben sie traurig stehen,
18 und einer von ihnen – er hieß Kleopas – meinte: »Bist du der Einzige, der sich zur Zeit in Jerusalem aufhält und nichts von dem weiß, was dort in diesen Tagen geschehen ist?« –
19 »Was ist denn geschehen?«, fragte Jesus. Sie erwiderten: »Es geht um Jesus von Nazaret, der sich durch sein Wirken und sein Wort vor Gott und vor dem ganzen Volk als mächtiger Prophet erwiesen hatte.
20 Ihn haben unsere führenden Priester und die anderen führenden Männer zum Tod verurteilen und kreuzigen lassen.

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Die Kirchengemeinde als funktionierendes Ökosystem und ihr Einfluss auf das kommunale Gemeinwesen

Christus am Kreuz

Christus am Kreuz

Eine Kirchengemeinde ist immer Teil eines gesellschaftlichen Kommunalwesen. Je nach ihrer Größe und ihrer sozialen Struktur hat sie auch Einfluß auf diese. Wie auch umgekehrt das kommunale Gemeinwesen Einfluß auf die Kirchengemeinde hat. Dabei ist die Kirchengemeinde keine perfekte Organisation oder Vereinigung.

Das setzt auch der Emmaus-Kurs selber nicht voraus. So etwas gibt es nicht. Er setzt eine Gemeinde voraus, die sich wie ein funktionierendes Ökosystem versteht. Also Gemeinde versteht man nicht als Organisation oder Verein, sondern als einen lebendigen Organismus. Dieses ist  ein urbiblisches Bild, welches der Apostel Paulus geprägt hat, als er bei der Gemeinde vom Haupt und vielen Gliedern gesprochen hat (z.B. 1.Korinther 12).

In seinem Buch “Eine unaufhaltsame Kraft” vertieft Erwin McManus dieses Bild. So ist eine lebendige Gemeinde ein gut funktionierendes Ökosystem, das mit den Fehlern und dem Versagen der einzelnen Glieder umgehen kann. Es wird nicht erwartet, dass wir perfekt sind, sondern dass wir teilhaben an diesem Ökosystem, so wie wir sind. Dass wir teil haben, so wie wir sind, mit unseren Gaben und Fähigkeiten, mit unseren Möglichkeiten und Talenten, mit unserem Versagen und Fehlern. Doch dabei wird deutlich, wir werden nicht bleiben, wie wir sind. Durch die Teilhabe am Ökosystem Gemeinde werden uns verändern und hoffentlich zum positiven. Das ist eigentlich zu erwarten.

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