Die Präsenz der Kirche auf dem Lande

„Kirche auf dem Lande sollte Kirche in der Fläche bleiben – mit unterschiedlichen Akzenten und Modellen und Lebensformen der Gemeinde.“

Es ist sicher ein leichteres zu sagen: „Wir konzentrieren alle unsere kirchlichen Aktivitäten auf bestimmte Hauptorte und bieten dort ein attraktives Programm an.“ Das wäre vielleicht die logische Schlussfolgerung aus allen Strukturanpassungsmaßnahmen und Personaleinsparungen, die man bei der Kirche auf Grund der demoskopischen Entwicklung in der Fläche und auf Grund von Finanzentwicklungen macht. Das wäre auch die Logik jedes real denkenden Wirtschaftsunternehmens. Doch so funktioniert Kirche und Gemeinde nicht und gleich gar nicht auf dem Lande.
Weil Kirche generell etwas mit Menschen zu tun hat, mit ihren Lebens- und Glaubensvollzügen, und das an den Orten, wo sie leben. Darum ist der Kirchturm im kleinsten Dorf so wichtig, auch wenn er manchmal kaum zu unterhalten ist. Weiterlesen

Gemeindemanagement: Aus Fehlern lernen – kann man das überhaupt oder ist man dann nicht gleich abserviert?

Die Fragestellung ist zwar etwas provokant. Aber ehrlich kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen, dass jemanden, der im Gemeindemanagement gravierende Fehler gemacht hat, in der gleichen Gemeinde noch eine zweite Chance gegeben wird. Oft ist da mindestens ein Gemeindewechsel erforderlich. Manchmal sind es auch die „Fehler“ der anderen, die zum Wechsel zwingen. Weiterlesen

„Auf die Spitze getrieben“

Kirchweih 2009 mit der Liebenzeller Mission

Kirchweih 2009 mit der Liebenzeller Mission

Kirchweih in Fraureuth – das Wochenende mit Studentinnen der Liebenzeller Mission

Nicht gerade verheißungsvoll begann das Wochenende vom 16. bis 18.10., an dem Studentinnen der Liebenzeller Mission in der Kirchengemeinde in Fraureuth zu Gast waren. Es regnete Bindfäden und es wurde immer kälter. Da machte es vom Wetter her nicht gerade Freude unterwegs zu sein.

Doch die Studentinnen kamen am Donnerstag in Fraureuth an, wo sie bei Rudolphs übernachteten.

Am Freitag gestalteten sie einen Jugendabend in der Pfarrscheune, der sehr gut besucht war. Die Studentinnen waren überrascht, wie viele Jugendliche gekommen waren. „ChillActive – der andere Jugendabend“ unter diesem Thema stand der Jugendabend. Die Älteren würden sagen: „Aktiv Pause machen“.

Am Sonnabend waren die Studentinnen in Sachsen unterwegs.

Am Sonntag gestalteten sie gemeinsam mit dem Posaunenchor und dem Kirchenchor unseren Kirchweihgottesdienst. „Auf die Spitze getrieben“, so hieß das Thema des Gottesdienstes. Es ging um die Person des Zachäus. Auf Grund seines beruflichen Standes war er von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Das Trieb ihn auf die Spitze – auf die Baumspitze, damit er Jesus sehen kann. Wie gehen wir als Gemeinde mit Menschen um, die anders sind als wir?