Liebe Gemeinde,

Bewerbung

Am Ende des Vorstellungsgespräches fragte der Personalchef den jungen Ingenieur, der frisch von der Hochschule kommt, was für ein Gehalt er sich denn vorstellt?

„Naja so in etwa 140 000 Euro Jahresgehalt, plus Leistungszuschläge.“

„Nun, was würden sie dann zu dem Paket von 7 -Wochen Urlaub, 14 bezahlten Feiertagen, volle medizinische Versorgung und Gesundheitsvorsorge sagen. Dazu dann eine durch das Unternehmen abgesicherte Altersvorsorge von 50% des Gehaltes und ein alle 2 Jahre neu geleastes Auto, sagen wir einen silbermetallic-farbenen Porsche.“

„Wow! Machen Sie Witze?“

„Ja, aber sie haben damit angefangen.“

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Auch wenn Sie kaum etwas über Ihre Zukunft wissen, steht eines fest: Es ist vorgesehen, dass Sie am Plan Gottes mitwirken sollen, anderen von Gott zu erzählen, der sie liebt und sie nach Hause bringen möchte.
Max Lucado

Zuhause

Zuhause

Manchmal fragen wir uns in unserem Leben: Was wird wohl die Zukunft bringen? Vielleicht tun das jüngere Menschen noch mehr als Ältere. Ich gehöre ja selber nicht mehr zu der so ganz jungen Generation. Doch auch die Älteren haben sichere Ihre Fragen an die Zukunft. Dann denke ich manchmal: Gut, dass ich nicht weiß, was mir das Morgen bringt. Und ich denke noch weiter: Gut, dass ich das Morgen und alle weiteren Tage meines Lebens in Gottes Hand legen darf.

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Der Mensch im Paradies

Predigt zu 1. Mose 2,4-9.15 – 15. Sonntag nach Trinitatis 2014

Tor zum Paradies

Tor zum Paradies

Liebe Gemeinde,
was fällt ihnen ein wenn sie das Wort Paradies hören?

Vielleicht einen Bahnhof in Jena. Früher war er ein wichtiger Umsteigebahnhof, wenn man seine Richtung wechseln wollte, statt von Ost nach West weiter von Süd nach Nord reisen wollte. Doch die Bedeutung für das Reisen hat er mittlerweile verloren und ist nur noch ein kleiner Haltepunkt. Aber Paradies ist in Jena schon immer auch ein Begriff für ein Stadtgebiet, in dem es sich gut leben lässt.

Wenn wir das Wort Paradies hören, haben wir Menschen eine gewisse Vorstellung, wie dieses aussehen muss.
Dabei wird es einerseits als eine altmodische Vorstellung abgelehnt und doch ist andererseits selbst der moderne Mensch von heute auf der Suche nach dem Paradies.

Und wenn er es nicht findet, dann erschafft er es sich.

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Gottes Wort  führt uns zum Fundament des Glaubens

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Predigt am 6. Sonntag nach Trinitatis 2014 – 1. Petrus 2,2-10

Liebe Gemeinde,
in diesen Tagen bewegt uns das Schicksal unserer Schwester und Brüder von Mosul, die durch die ISIS, den militanten irakischen Terroristen verfolgt werden. Sie wurden vor die Wahl gestellt, zu konvertieren oder eine Sondersteuer zu zahlen. Anderenfalls würden sie ermordet. Seither sind nahezu alle Christen aus der Stadt geflohen. Am Ende blieb ihnen nur die Flucht, denn selbst bei einer Sondersteuer besteht ja die Gefahr ermordet zu werden.
Aus Solidarität mit den Christen aus Mosul haben jetzt viele Christen in den Sozialen Medien ihr Profil-Foto mit einem arabischen N gekennzeichnet bzw. ausgewechselt. Denn mit einem Arabischen N wurden die Häuser der Christen in Mosul markiert. Wir kennen ja so etwas noch aus unserer deutschen Geschichte. Das arabische N steht für Nazarener/Christen, also die gehören zu Jesus, dem Nazarener.

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Lebe dein Leben – mit Gott!

Predigt – 5. Sonntag nach Trinitatis 2014 – 2. Thessalonicher 3,1-5

Altar Gemeindehaus Breitungen

Altar Gemeindehaus Breitungen

Liebe Gemeinde,
die Fußballweltmeisterschaft ist vorbei. Deutschland ist Weltmeister. Philipp Lahm ist als Nationalspieler zurückgetreten. Der Alltag hat uns wieder.  Ein Alltag, der viele Veränderungen in sich birgt, aber eben dadurch auch das Leben ist.
Ich möchte noch einmal auf die Fußball-WM zurückschauen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei ihr Religion eine sehr wichtige Rolle spielte. Wenn man einmal von solchen unqualifizierten Aussagen, wie Fußball-Gott usw. absieht, ist mir aufgefallen, dass mancher Fußballspieler sich nach einem Tor bekreuzigte oder ein kurzes Gebet in den Himmel schickte. Ja, dass die Spieler von Brasilien es als eine religiöse Mission sahen ihr Spiel zu gewinnen.

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Leben in der Nachfolge Christi – Statt Rache – Liebe leben

Gemeinde - Plakat Konfirmandenfreizeit

Gemeinde – Plakat Konfirmandenfreizeit

Predigt zu Römer 12, 17-21 – 4.Stg. n. Trin.

Liebe Gemeinde,
was wir gerade in Israel erleben, kann uns regelrecht erschüttern. Dieser Krieg zwischen Israel und der radikalen Hamas der Palästinenser. Sicher haben wir vom fernen Europa her keinen Durchblick zu dem ganzen Geschehen. Dennoch ist es schlimm, wenn Menschen sterben, auf beiden Seiten. Einen wirklichen Aufschrei gab es ja erst in Europa als ein Kreuzfahrtschiff, die Aida Diva, von weitem ein paar Splitter abbekam.
Angefangen hat diese ganze kriegerische Eskalation mit der Ermordung von 4 israelischen Jugendlichen durch die palästinensische Hamas. Und danach trat eben dieses Gesetz der Rache in Kraft, welches wir ja aus dem Alten Testament kennen: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Leider bleibt es nicht dabei, sondern es eskaliert immer mehr, so wie wir es jetzt in Israel erleben.
Und nun fragt man sich, wie kann dieser Kreislauf der Rache durchbrochen werden.
Aber Rache gibt es nicht nur hier, sondern Rache geschieht in vielen Teilen des menschlichen Lebens und der menschlichen Gesellschaft. Doch es wird uns dabei ganz schnell deutlich, dass Rache etwas ist, was nicht unbedingt das menschliche Zusammenleben fördert, sondern eher zerstörerisch wirkt.

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Krippe

Krippe

Liebe Gemeinde,
haben Sie das nicht auch schon erlebt. Da waren Sie tatsächlich einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Alles war perfekt und alles hat geklappt. So wie sie es sich vorgestellt hatten. Vielleicht sogar noch besser. Vielleicht war es so als sie ein Vorstellungsgespräch bei einer neuen Arbeit hatten. Und sie haben diese Stelle bekommen. Es ist ihr Traumberuf und sie gehen darin auf.
Vielleicht sind sie auch jemand der sich an der Börse auskennt, und sie haben zur richtigen Zeit die richtigen Aktien gekauft und verkauft und einen guten Gewinn gemacht.
Oder sie waren zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle und haben ihre Frau oder ihren Mann des Lebens gefunden, eben die Traumfrau oder den Traummann.
Oder sie waren zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Arzt und dieser entdeckte einen Krebs oder einen Tumor im Frühstadium, ehe sich dieser ausbreitete, und sie konnten wieder geheilt werden bevor das ganze ausarten konnte.
Da geschah dann immer etwas in unserem Leben zum rechten Zeitpunkt und manchmal sagen wir dann im Denglischen Dialekt: „Das Timing ist perfekt.“

Um ein perfektes Timing geht es uns auch am heutigen Weihnachtstag. Und nicht nur um ein perfektes Timing, sondern auch um das perfekte Geschenk und den perfekten Zielpunkt.

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Weihnachten

Weihnachten

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,
vielleicht haben sie in dieser Advents- und Weihnachtszeit auch das beliebte Kinderlied gesungen: ,,Soviel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.“ Es liegt ja auch ein Geheimnis über dem, was in der Advents- und Weihnachtszeit geschieht. Schon in Weiterlesen