Kirche Kleinschwabhausen

„Die Ortskirche ist die Hoffnung der Welt.“
Dieses Zitat stammt von Bill Hybels und er hat es schon vor vielen Jahren gesagt und es auch immer wieder wiederholt. Ja es ist sogar zu eine Art Oberthema geworden für alle Leitungskongresse, die Willow Creek in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland abhielt. So auch wieder für den, der in wenigen Tagen in Hannover in der TUI-Arena beginnt. Und das Interesse der Leute an den Kongressen ist ungebrochen.

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Gerade im Osten Deutschland hat das Dorf im ländlichen Raum einen gravierenden Umbruch erlebt. Dieser wurde ausgelöst durch den Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Struktur und durch den demoskopischen Wandel. Dazu kommt noch der gravierende Wegzug vieler junger Leute. Mehrheitlich erfolgte ein regelrechtes Ausbluten des Dorfes. Natürlich ist dies eine Verallgemeinerung, denn das geschah von Dorf zu Dorf, von Region zu Region in recht unterschiedlicher Weise und Stärke.

In der Nähe von wirtschaftlichen Ballungsorten wurde das Dorf auch als stadtnahes Wohngebiet entdeckt. Bei größeren Dörfer mit einer schon länger gemischten Infrastruktur ist der Umbruch noch nicht so stark spürbar.

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Jesus am Kreuz

Jesus am Kreuz

Es gibt eine Geschichte aus der DDR-Zeit, ob sie so geschehen ist oder nicht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist sie symptomatisch für diese Zeit. Einmal wurde ein Superintendent und der Pfarrkonvent zum Rat des Kreises bestellt. Damit es wenigstens den Anschein hatte, dass er sich in der kirchlichen Materie etwas auskennt und dass es ja mit der Kirche auch langsam zu Ende geht, machte der Vorsitzende des Rat des Kreises zu dem Superintendenten und den Pfarrern eine scheinbar biblisch-fromme Bemerkung: „Naja mit der Kirche ist es ja auch Matthäi am Letzten.“ Da nahm der Superintendent seine Bibel und las dem Vorsitzenden des Rat des Kreises eben Matthäi am Letzen vor:

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Lebe dein Leben – mit Gott!

Predigt – 5. Sonntag nach Trinitatis 2014 – 2. Thessalonicher 3,1-5

Altar Gemeindehaus Breitungen

Altar Gemeindehaus Breitungen

Liebe Gemeinde,
die Fußballweltmeisterschaft ist vorbei. Deutschland ist Weltmeister. Philipp Lahm ist als Nationalspieler zurückgetreten. Der Alltag hat uns wieder.  Ein Alltag, der viele Veränderungen in sich birgt, aber eben dadurch auch das Leben ist.
Ich möchte noch einmal auf die Fußball-WM zurückschauen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei ihr Religion eine sehr wichtige Rolle spielte. Wenn man einmal von solchen unqualifizierten Aussagen, wie Fußball-Gott usw. absieht, ist mir aufgefallen, dass mancher Fußballspieler sich nach einem Tor bekreuzigte oder ein kurzes Gebet in den Himmel schickte. Ja, dass die Spieler von Brasilien es als eine religiöse Mission sahen ihr Spiel zu gewinnen.

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Ja, wenn ich nur! – Predigt zu Johannes 20,19-29 – Ökumenischer Gottesdienst 2014 Fraureuth

 

Liebfrauenkapelle Fraureuth

Liebfrauenkapelle Fraureuth

am Sonnabend vor dem Sonntag Quasimodogeniti in der Liebfrauenkapelle Fraureuth

Liebe Gemeinde,

zum Glauben an Jesus Christus zu finden, dazu gibt es recht unterschiedliche Wege. Meist sind diese Wege recht unspektakulär. Ein Mensch wächst über das Leben in der Gemeinde, durch das Zeugnis der Eltern, der Familie und anderer Menschen hinein in diesen Glauben. Bei anderen ist es schon etwas spektakulärer, manchmal auch etwas ungewohnter, wie zum Beispiel bei Bernd Merbitz, dem gegenwärtigen Polizeipräsidenten von Leipzig.
Hätte man ihm das von 25 Jahren gesagt, dass er eines Tages einmal Werbung dafür macht, dass im Jahr 2016 der Katholikentag nach Leipzig kommt, hätte er sich damals ungläubig den Kopf geschüttelt.
Denn er war zwar evangelisch getauft, seine Mutter war Katholikin, aber er war dann atheistisch erzogen worden. Sein Vater hatte es ihm verboten, dass er als Kind in die Christenlehre ging. Dann spielte Religion für ihn keine Rolle mehr. Als Polizist war er Mitglied der SED. Er stiegt dann zum Leiter der Mordkommission in Leipzig auf. Nun ich will hier nicht seine ganze Biografie und Karriere aufzählen. Aber durch seine zweite Frau, eine gläubige Katholikin, fand er zum Glauben an Jesus Christus.

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Bachmichels (@Apfelmuse) hat eingeladen, über das Lieblingslied in einem der Gesangbücher zu schreiben. Ursprünglich war damit das alte katholische Gotteslob gemeint. Es kann sein, dass ich das sogar noch irgendwo unter meinen Büchern stehen habe. Doch es zählt nicht zu den Liederbüchern, die ich verwende. Daher weiß ich nicht, ob mein Lieblingslied darin enthalten ist.

Mein Lieblingslied ist „Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein!“ (oder auch „Herr bleib bei mir! Der Abend bricht herein!“) wie man es im evangelischen Gesangbuch findet  (EG 488). Es kommt aus dem Englischen „Abide with me“.

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(c) camphotos/sxc.hu

Die Schlagersängerin Peggy March sang „Mit 17 hat man noch Träume“ und machte deutlich dass junge Menschen dieses brauchen und dass ihr Träume nicht der Lebenswirklichkeit entsprechen. Aber dass man ihnen wegen ihrer Jugend verzeiht und dass Träume zur Liebe dazugehören.

Anders dagegen der große Traum von Martin Luther King, bei dem es um Gleichheit und Gerechtigkeit aller Menschen geht. Dieser große Traum ist wegweisend für viele Generationen und für viele Menschen auf unserer Erde geworden, als eine Vision, als ein Hoffnungsbild, das es zu erreichen gilt. Der Traum wurde so zu einem Motor, der Menschen antrieb, sich für Gleichheit und Gerechtigkeit in unserer Welt einsetzen zu lassen.

Auch für unserer Kirche, für unsere Gemeinde brauchen wir einen Traum, ein Hoffnungsbild. Ein Bild, wie es mit unserer Kirche werden kann und sein wird.

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(c) Vangel_PL/sxc.hu

Ich liebe dieses Bild und würde es gern hier veröffentlichen. Doch aus rechtlichen Gründen darf ich es nicht. Daher muss man sich mit meiner Bildbeschreibung begnügen. Dieses Bild stammt von Werner (Tilki) Küstenmacher. Es zeigt drei Bauleute. Alle drei behauen einen Stein. Doch in den Sprechblasen kommen die Visionen der Bauleute zum Ausdruck. Der erste sagt: “ Ich behaue einen Stein“. Der zweite: „Ich baue ein Fenster.“Der dritte sagt: „Ich baue eine Kathedrale.“ Alle drei tun das Gleiche. Und dann tun sie doch nicht das Gleiche. Es kommt auf den Standpunkt an und ob sie von der Vision, die sie da haben, auch ergriffen sind. Ob sie ihr ganzes Tun, ihr ganzes Denken, ihr ganzes Sein und Leben nach dieser Vision ausrichten?

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Man stellt sich ja immer wieder einmal die Frage: Was ist Glaube? Die Bibel und ganz besonders der Hebräerbrief geben uns dazu eine ganz prägnante Definition:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11,1 (Luther)

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.

Hebräer 11,1 (Neue Genfer Übersetzung)

In Vorbereitung einer Bibelarbeit ist mir dazu eine kleine Geschichte begegnet, die das illustriert:

Ein Mann fuhr mit seinem Auto durch die Wüste. Da blieb das Auto stehen und fuhr nicht mehr weiter. Darum ging der Mann auf der Straße zu Fuß weiter. Die Sonne brannte auf die Erde. So bekam er Durst. Er wurde immer matter und stolperte nur noch die Straße entlang bis er schließlich zu einer fast zerfallenen Hütte kam. Das Dach war schon abgerissen und die Türen aus den Angel gehoben.

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Kirchengebäude, so seltsam das klingen mag, rechnen sich nicht in ihrer „Auslastung“, sondern in ihrer Ausstrahlung.

Quelle: Welt-Online

In diesem Artikel gibt der Autor Dankwart Guratzsch ein paar nachdenkenswerte Gedanken darüber, ob es wirklich Sinn macht eine nicht regelmäßig genutzte Kirche gleich umnutzen zu müssen.

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Neues Leben und begründete Hoffnung – was ist es uns wert?

Christus der WeltenherrscherPredigt am  Sonntag Quasimodogeniti – Fraureuth und Gottesgrün  – 1.Petrus 1,3-12

Liebe Gemeinde,

nicht immer erkennt man den Wert einer Sache oder Gegenstandes sofort, oder man verkennt den Wert ganz und gar.

 

Nach der Wende kamen die Holländer nach Ostdeutschland und haben in den Dörfern alte Möbel aufgekauft. Da wurde auch manches schöne Stück für 50 DM oder auch nur für 20 DM verkauft, welches vielleicht einen Wert von 500 DM oder 1000 DM hatte. Wir konnten damals oft nicht den Wert der Möbel einschätzen.

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