Vorm großen Sturm

Heute Morgen geht die große Sturmwarnung über das Internet. Die Rosenmontagszüge werden abgesagt. Nun das letztere tangiert mich wenig. Bei mir beginnt heute eine Woche „Urlaub“. Und mein Minigarten braucht mich. Da muss noch ein Baum gefällt werden und eine Hecke beseitigt werden. Dann kann ich in diesem Jahr beginnen den Garten aufzubauen.  Ich denke das bekomme ich heute Vormittag noch hin, denn der Sturm wir hier im Osten Thüringens noch nicht so blasen. So startet als bei mir Mitte Februar die Gartensaison 2016.

Ich habe es mir abgewöhnt

(c) sxc.hu/mmayerle

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ein schlechtes Gewissen zu haben, mal als Pfarrer nichts zu tun. Vielleicht wenn ich mal nichts wichtiges zu tun habe, weil Ferien sind, oder weil ich mich gesundheitlich nicht richtig wohl fühle. Und ganz besonders dann, wenn ich am Montag meinen Pfarrersonntag habe und ausgerechnet an dem Tag alle möglichen Leute immer wieder einen Termin machen wollen.
Das hat nichts damit zu tun, dass ich als Pfarrer nicht 24-Stunden am Tag Pfarrer bin und 7 Tag in der Woche und dass ich dazu von Gott berufen bin. Dazu stehe ich immer, auch 23 Jahre nach meiner Ordination. Ich bin mit Leib und Seele Pfarrer. Doch die freie Zeit und die Freizeit braucht auch ein Pfarrer.
Es ist ein großer Unterschied, ob ich Sonntag Abend um 21.00 Uhr angerufen werden und gebeten werde, einem Menschen den Sterbesegen zu geben, oder ob jemand am Sonntag Abend um 21.00 Uhr anruft und fragt, ob er einen Raum am Mittwoch im Gemeindehaus mieten kann. Letzteres ist nicht meine Aufgabe, das ist die Aufgabe des Gemeindebüros, und wird von mir mit Sicherheit nicht am Sonntag um 21.00 Uhr geklärt. Weiterlesen