Web 2.0 und die Bibel

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Nun ganz hält auch im christlichen Bereich doch hier und da Web 2.0 Einzug, aber bis zum Christian Social Network ist es doch noch ein weiter Weg.
Doch ein interessantes Projekt diesbezüglich ist die Volxbibel. Nun gibt es unter den Christen zu ihr eine sehr differenzierte Einstellung von vehementer Ablehnung als Gotteslästerung bis hin zur Bibel der Zukunft.
Auf jeden Fall wird hier versucht, dass zu tun, was Martin Luther gesagt hat: "Dem Volk aufs Maul zu schauen".
Die Volxbibel spricht die Sprache einer gesellschaftlichen Gruppe. Und solche Versuche gab es ja in jüngster Vergangenheit viele: von den diversen Kindebibeln angefangen über Bibeln in Mundart und die Übertragung von Jörg Zink.
Sicher eine theologische Arbeitsbibel will die Volxbibel nicht sein. Zumindestenst bestätigen mir das JesusFreaks aus meiner Gemeinde. Da nimmt man lieber Luther oder eine sturztrockene Bibelübersetzung, wie die des Philologen Dr. Hermann Menge oder geht gleich an die Ursprachen.
Nun was hat die Volxbibel mit Web 2.0 zu tun? Ganz einfach die Volxbibel wird im Internet geschrieben. Eine Community von christlichen Internet-Usern erarbeitet über ein Wiki die VolxBibel. Danach wird der Text durch Theologen, Pädagogen und Sprachwissenschaftler auf Exaktheit geprüft und dann freigeschaltet. Nach einer gewissen Zeit kommt wieder eine veränderte Druckausgabe.
Ich halte das für eine sehr interessante Arbeitsweise, wie sie ja auch schon bei Wikipedia usw. funktioniert. Warum nicht auch bei der Bibel?
Ich wünsche dem Projekt Gottes Segen.

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