
Unter Strategien im Spirituellen Gemeindemanagement verstehen wir die bedingte, langfristige und globale Verhaltensplanung in der Gemeinde zur Erreichung der Ziele, die durch die Gemeindeleitung erstellt wurden. Sie zeigen den Weg von der Istsituation der Gemeinde zum Soll, wie es durch die Vision vorgegeben ist, auf. Dabei haben Strategien folgende Merkmale:

Nachdem ein von der Vision abgeleitetes Leitbild geschaffen wurde und sich die Ergebnisse der Gemeindeanalyse bewusst gemacht wurden, können nun konkrete Ziele definiert werden. Ein klares und konkret ausgerichtetes Zielsystem ist ein wichtiger Teil der Konzeption. Denn ohne Ziele droht die beste Vision durch die ständige Reaktion auf die Veränderung der Umwelt zu degenerieren. Unter…

Nach der Visionsentwicklung und der Gemeindeanalyse kommt beim Spirituellen Gemeindemanagement die Erstellung eines Leitbildes. Auch Unternehmen in der Wirtschaft, die produktiv und effizient arbeiten wollen, haben meistens ein Leitbild, nach dem sie arbeiten. Wikipedia definiert das Leitbild für ein Unternehmen folgendermaßen: Ein Leitbild ist eine schriftliche Erklärung einer Organisation über ihr Selbstverständnis und ihre Grundprinzipien.…

Nach der Visionsentwicklung kommt die Gemeindeanalyse. Wie ist die gegenwärtige Situation unserer Gemeinde? Wie stellen wir uns dar, nach innen und nach außen? Wie ist unsere finanzielle Situation? Wie ist unsere personelle Situation? Wie ist die Altersstruktur unserer Gemeinde? Und noch viele weitere Punkte, die auf den Tisch müssen, richtig schonungslos ohne Wenn und Aber.…

Vielleicht wiederhole ich mich in diesem Blog. Aber das macht nichts. Schließlich ist die Wiederholung die Mutter aller Weisheit. Ich möchte mir noch einmal bewusst machen, was Vision ist und welche Rolle sie beim Spirituellen Gemeindemanagement spielt. Bei Wikipedia wird Vision unter anderem als das innere Bild einer Vorstellung, die meist auf die Zukunft bezogen…

Irgendwo im entkirchlichten Osten Deutschlands steht eine Dorfkirche. Sie ist so gut wie dem Verfall preisgegeben. Nur noch ein älteres Ehepaar schaut ab und an nach dem Rechten. Einen Kirchenvorstand gibt es lange nicht mehr. Gottesdienst war höchstens mal noch einer am Heiligen Abend. Man konnte fast davon sprechen, dass die Kirche hier aufgegeben war.…
Aus dem Archiv · 2011
Während der Allianzgebetswoche 2011 tauchen Texte aus dem Buch Nehemia auf, wie er die Stadt Jerusalem gemeinsam mit den Menschen …
Wiederentdecken →
Erst einmal schreibe ich mir diesen Artikel selber, weil ich ein impulsiver Mensch bin und daher auch recht impulsiv bei Kritik reagiere. Also wie sollte ich mit Kritik umgehen. Hier ein paar Punkte. Ruhe bewahren und den klaren Kopf behalten! Meistens kommt Kritik unerwartet und aus einer Ecke, mit der man nicht gerechnet hat. Machen…

Wenn man etwas Neues beginnt, muss man immer mit Widerstand rechnen. Es wird immer Leute geben, die damit nicht einverstanden sind. Sie haben oft viele Argumente. Manchmal sind es sogar richtig gewichtige Argumente gegen die Sache. Beim Aufbau der Stadtmauern von Jerusalem hatte das Nehemia immer wieder erlebt. Schon von Anfang an gab es Zeichen…

Liebe Gemeinde, wer von euch hat nicht schon einmal in seinem Leben gebetet: Lieber Gott, lass das und das geschehen oder lass das und das erfüllt werden, dann will ich dir ganz und gar vertrauen. Dann will ich an dich glauben und nicht mehr zweifeln. Ich denke jeder von uns hat mehr oder weniger schon…

Wenn etwas schief läuft, sind wir schnell dabei zu kritisieren und aufzuzeichnen, was da alles schief gelaufen ist, was hätte besser laufen müssen. Aber wenn alles klappt und gut läuft, dann ist es selbstverständlich. Dann muss das so sein. Man vergisst denjenigen oder diejenige zu loben. In manchen Kirchen ist es ja regelrecht verpönt nach…

Es ist schon eine sehr interessante Liste von Leuten, die die Mauern der Stadt Jerusalem mit aufbauten (Nehemia 3). Vom Hohenpriester bis zum Goldschmied, vom Vorsteher bis zum einfachen Mann arbeiteten alle an der Reparatur und an dem Bau der Mauer mit. Selbst Leute von außerhalb (aus Jericho) beteiligten sich daran. Es gab aber auch…

Das war der Vorwurf, den die Feinde Jesu ihm gegenüber gemacht haben. Er sei ein Fresser und Weinsäufer (Mt. 11,19). Es ist etwas dran, dass Jesus mit vielen Leuten Tischgemeinschaft hatte. Er saß mit ihnen am Tisch, aß und trank, redete mit ihnen über ihre Sorgen und Nöte und über das Reich Gottes. Wir finden…