für eine Kirche mit Zukunft

Wie gehe ich richtig mit Kritik um?

Erst einmal schreibe ich mir diesen Artikel selber, weil ich ein impulsiver Mensch bin und daher auch recht impulsiv bei Kritik reagiere.

Also wie sollte ich mit Kritik umgehen. Hier ein paar Punkte.

  1. Ruhe bewahren und den klaren Kopf behalten! Meistens kommt Kritik unerwartet und aus einer Ecke, mit der man nicht gerechnet hat. Machen sie ruhig ein paar Sekunden Pause zum Sammeln und zum Nachdenken.
  2. Machen sie sich bewusst, dass sie etwas geleistet haben, wie gut oder schlecht spielt erst einmal keine Rolle. Sie haben etwas geschaffen, mit dem der Andere umgeht.
  3. Nehmen sie jede Kritik und jeden Kritiker ernst. Es ist ein Zeichen, dass sich der Andere mit ihrer Leistung auseinandersetzt. Die Motivation, warum er es tut, sei einmal dahingestellt.
  4. Lassen sie ihn ruhig die Kritik noch einmal wiederholen. Entweder wird sie bekräftigt und begründet oder sie beginnt in der Wiederholung sich schon zu entkräften. Sie gewinnen Zeit weiter darüber nachzudenken. Formulieren sie die Kritik selber noch einmal mit ihren eigenen Worten und lassen sie diese als Feedback von dem Kritiker kommentieren.
  5. Ist die Kritik unberechtigt, suchen sie bei den anderen Zuhörern Partner, die sie beim Entkräften unterstützen.
  6. Ist die Kritik berechtigt, stehen sie zu ihren Fehlern und motivieren sie die Kritiker und die anderen Zuhörer ihnen bei der Beseitigung der Kritikpunkte zu unterstützen. So können aus Kritiker Partner werden.
  7. Manchmal bleibt ein bitterer Rest, dann ist es gut, wenn man einen Menschen hat, dem man es erzählen kann – sozusagen “von der Leber reden”. Auch das kann befreien.
  8. Für Christen ist die wichtigste Hilfe die Anbindung an Gott, das Gebet, wo man die Last und die Belastung vor ihn bringen kann. Der Apostel Paulus schreibt: “Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.” (Epheser 4,26)
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