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Bibelwoche Offenbarung 2026/2027 – Dem Drache ins Gesicht geschaut

Zugänge zur Offenbarung

Themen und Bibelstellen

  • 1. Abend – Offenbarung 1,1-3 – Die Offenbarung & Jesus Christus
  • 2. Abend – Offenbarung 7,1-17 – Die 144000 & das Siegel Gottes
  • 3. Abend – Offenbarung 10,1-11 – Die Schriftrolle & der erneuerte Auftrag
  • 4. Abend – Offenbarung 12 – Gott & das Böse
  • 5. Abend – Offenbarung 13 – Das Böse & die Welt
  • 6. Abend – Offenbarung 19,1-10 – Babylons Fall & Jubel im Himmel
  • 7. Abend – Offenbarung 21,1-8 – Neuer Himmel & neue Erde
  • Ökumenischer Bibelsonntag – Gottesdienst Offenbarung 22,1-4 – Vom Wasser, Früchten und Licht -Hoffen im Angesicht Gottes
  • Psalm 46 – Ein feste Burg

Eine moderne Psalmeditation zu Psalm 46 passend zur Bibelwoche als Wechselgebet

Einleitung – Dem Drachen ins Gesicht schauen

Einführung in die Offenbarung des Johannes und in die Bibelwoche 2026/2027

Es gibt kaum ein Buch der Bibel, das so viele Bilder im Kopf auslöst wie die Offenbarung des Johannes: Reiter, Posaunen, ein Drache, wilde Tiere, geheimnisvolle Zahlen, Babylon, ein letztes Gericht, ein neuer Himmel und eine neue Erde. Manche Menschen lesen diese Bilder mit großer Faszination, andere schlagen das letzte Buch der Bibel lieber gar nicht erst auf. Zu oft wurde die Offenbarung als verschlüsselter Fahrplan für das Ende der Welt gelesen. Zu oft wurden aus ihren Bildern Berechnungen, Angst und Spekulationen gemacht.

Unsere Bibelwoche „Dem Drachen ins Gesicht schauen“ möchte einen anderen Zugang versuchen. Wir wollen die dunklen Bilder nicht überspringen und das Böse nicht kleinreden. Aber wir wollen den Drachen auch nicht größer machen, als Johannes ihn macht. Denn die Offenbarung beginnt nicht mit dem Drachen. Sie beginnt mit Jesus Christus. Und sie endet nicht mit dem Drachen. Sie endet mit Gott und dem Lamm, mit Wasser des Lebens, Heilung, Licht und der Nähe Gottes.

Offenbarung heißt: Der Vorhang geht auf

Das erste Wort des Buches lautet auf Griechisch apokálypsis. Es bedeutet „Enthüllung“, „Offenlegung“, „Offenbarung“. Etwas, das verborgen war, wird sichtbar. Schon dieses Wort hilft, das Buch anders zu lesen. Johannes will nicht zuerst unsere Neugier über zukünftige Ereignisse befriedigen. Er will den Gemeinden die Augen öffnen für eine Wirklichkeit, die sie im Alltag leicht übersehen konnten.

Die Offenbarung versteht sich ausdrücklich als prophetisches Buch. Johannes stellt sich damit in die Tradition der Propheten Israels. Wie sie deutet er die Gegenwart im Licht Gottes. Prophetie ist dabei nicht einfach Vorhersage. Sie benennt, was geschieht, legt Machtverhältnisse offen, ruft zur Treue und eröffnet Hoffnung. Der auferstandene Christus beauftragt Johannes. Darin liegt der besondere Anspruch des Buches: Es will nicht bloß die religiösen Gedanken eines Einzelnen weitergeben, sondern ein Wort Christi an seine Gemeinde sein.

Zugleich ist die Offenbarung ein erstaunlich kunstvoll aufgebautes Werk. Bilder, Zahlen, Wiederholungen, Gegenbilder und große Szenenfolgen greifen ineinander. Immer wieder begegnen Motive aus dem Alten Testament: aus Daniel und Ezechiel, aus Exodus, Jesaja, den Psalmen und der Schöpfungsgeschichte. Wer diese Bilder nur wie einen geheimen Code entschlüsseln will, verfehlt ihre Kraft. Johannes malt mit biblischen Farben. Er lässt seine Hörer sehen, hören und staunen, damit sie ihre Gegenwart mit Gottes Augen wahrnehmen.

Johannes – Bruder, Zeuge und Prophet

Der Verfasser nennt sich schlicht Johannes. Er bezeichnet sich als Knecht Gottes, als Bruder und als Gefährte der Gemeinden in Bedrängnis. Ob er mit dem Apostel Johannes identisch ist, wurde schon in der frühen Kirche unterschiedlich beurteilt und wird auch heute diskutiert. Sicher ist: Die Gemeinden kannten ihn, und er kannte ihre Welt. Seine Sprache zeigt eine tiefe Vertrautheit mit den Schriften Israels und mit jüdischer Bildwelt.

Johannes befindet sich auf Patmos „um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen“. Von dort richtet er sein Buch an sieben Gemeinden in der römischen Provinz Asia. Sie lebten mitten in der politischen, religiösen und wirtschaftlichen Welt des Römischen Reiches. Der Kaiserkult, öffentliche Loyalitätserwartungen, gesellschaftliche Ausgrenzung und lokale Konflikte konnten Christen unter erheblichen Druck setzen. Eine reichsweit zentral organisierte Verfolgung unter Kaiser Domitian lässt sich nicht einfach voraussetzen. Doch die Frage war real: Wem gehört unsere letzte Loyalität? Dem Imperium, seinen Versprechen und seinen Göttern – oder Gott und dem Lamm?

Genau hier setzt Johannes an. Rom präsentierte sich als Garant von Frieden und Ordnung. Die Offenbarung fragt, wie dieser Friede von denen erlebt wird, die unter Macht, Gewalt und wirtschaftlicher Abhängigkeit leiden. Sie entlarvt Herrschaft, wenn sie sich absolut setzt, religiöse Verehrung fordert und Menschen dem System unterordnet. Gleichzeitig öffnet sie den Blick auf eine größere Wirklichkeit: Nicht Rom trägt die Welt. Nicht der Drache trägt die Welt. Gott hält sie in der Hand.

Ein Buch zum Hören und Bewahren

Wir sind gewohnt, die Offenbarung als stillen Lesetext vor uns zu haben. Ursprünglich wurde sie in Gemeinden vorgelesen. Schon am Anfang heißt es sinngemäß: Selig ist, wer vorliest; selig sind, die hören und bewahren. Das Buch gehört also in die versammelte Gemeinde. Viele seiner Visionen haben einen liturgischen Klang: Lobpreis, Gebet, Hymnen, Stimmen vom Thron. Die Gemeinde hört mitten in ihrer bedrängenden Wirklichkeit eine andere Liturgie der Welt: Nicht der Kaiser ist Herr. Gott ist Herr. Nicht Gewalt wird angebetet. Das Lamm steht im Mittelpunkt.

Die Bilder schaffen damit einen Gegenraum zur sichtbaren Wirklichkeit. Sie wollen nicht zur Flucht aus der Welt verführen, sondern zum nüchternen Widerstand gegen ihre falschen Absolutheiten. Wer weiß, wem die Geschichte gehört, muss nicht jedem Machtanspruch glauben. Wer das Lamm vor Augen hat, kann dem Drachen ins Gesicht schauen, ohne ihm zu verfallen.

Sieben Abende auf einem Weg durch die Offenbarung

1. Abend – Offenbarung 1,1–3: Die Offenbarung & Jesus Christus

Der erste Abend führt uns zu Offenbarung 1,1–3. Diese drei Verse sind wie ein Lesezeichen für das ganze Buch. Die Offenbarung kommt von Gott, wird durch Christus vermittelt, von Johannes bezeugt und der Gemeinde anvertraut. Entscheidend ist nicht geheimes Spezialwissen. Seliggepriesen werden Menschen, die hören und bewahren. Die Grundfrage lautet deshalb: Was verändert sich, wenn wir die Offenbarung nicht als Rätselbuch über die Zukunft, sondern als Wort Christi an seine Gemeinde lesen?

2. Abend – Offenbarung 7,1–17: Die 144.000 & das Siegel Gottes

Die Zahl 144.000 hat unzählige Spekulationen ausgelöst. Johannes aber malt zwei Trostbilder: Gottes Diener werden versiegelt, und anschließend sieht er eine unzählbare Schar aus allen Nationen, Sprachen und Völkern vor dem Thron und dem Lamm. Gottes Siegel ist kein exklusives Abzeichen einer religiösen Elite. Es sagt: Gott kennt die Seinen. Sie gehören zu ihm. Er führt sie durch Bedrängnis hindurch. Am Ende steht nicht die Angst, sondern das Lamm als Hirte, das zu den Quellen des Lebens führt, und Gott, der jede Träne abwischt.

3. Abend – Offenbarung 10,1–11: Die Schriftrolle & der erneuerte Auftrag

Johannes soll eine kleine geöffnete Schriftrolle nehmen und essen. Im Mund schmeckt sie süß wie Honig, im Magen wird sie bitter. Gottes Wort bleibt nicht außen. Es will aufgenommen, verinnerlicht und gelebt werden. Es tröstet und kann zugleich wehtun, weil es Wahrheit ausspricht. Johannes wird neu zum prophetischen Zeugnis gesandt. Christlicher Glaube besteht nicht darin, die Welt von außen zu kommentieren. Wer Gottes Wort empfängt, wird selbst in Verantwortung gerufen.

4. Abend – Offenbarung 12: Gott & das Böse

Mit Offenbarung 12 kommen wir zum Titelmotiv der Woche: Der Drache tritt offen auf. Er bedroht, verfolgt, verführt und verklagt. Doch das Kapitel erklärt nicht, woher das Böse ursprünglich kommt. Es zeigt, wie es wirkt – und vor allem, wo seine Grenze liegt. Der Drache kann das messianische Kind nicht verschlingen. Der Ankläger verliert seine Stellung. Sein Zorn ist real, aber begrenzt. Die Gemeinde lebt zwischen dem bereits errungenen Sieg Christi und noch spürbarer Bedrängnis. Das Böse wird ernst genommen, aber nicht zu einer zweiten Gottheit neben Gott gemacht.

5. Abend – Offenbarung 13: Das Böse & die Welt

Aus dem Drachen werden gesellschaftlich erkennbare Mächte. Die Tiere imitieren, verführen, verlangen Anbetung und greifen bis in wirtschaftliche und soziale Zugehörigkeit hinein. Das Böse erscheint hier als parasitäre Gegenmacht: Es kann nichts wirklich Neues schaffen, sondern ahmt nach, verdreht und beansprucht, was Gott gehört. Seine Vollmacht ist geliehen und zeitlich begrenzt. Darum ruft der Text die Gemeinde nicht zur Panik, sondern zu Unterscheidungsvermögen, Standhaftigkeit und Treue zum Lamm.

6. Abend – Offenbarung 19,1–10: Babylons Fall & Jubel im Himmel

Babylon steht für eine glänzende, faszinierende und zugleich zerstörerische Machtordnung. Ihr Fall löst im Himmel ein Halleluja aus. Das ist einer der schwierigsten Töne der Offenbarung. Der Text lädt dazu ein, Gottes Gericht nicht als Lust an der Vernichtung zu verstehen, sondern als Ende von Unrecht und als Recht für die Bedrängten. Bemerkenswert ist, wohin die Szene führt: nicht in eine Ruinenlandschaft, sondern zur Hochzeit des Lammes. Gottes Ziel ist Gemeinschaft. Nicht Babylon behält das letzte Wort, sondern Gott und das Lamm.

7. Abend – Offenbarung 21,1–8: Neuer Himmel & neue Erde

Johannes sieht die heilige Stadt von Gott herabkommen. Die Bewegung geht nicht weg von der Erde in einen fernen Himmel, sondern von Gott zu den Menschen. „Siehe, ich mache alles neu“ ist keine Vertröstung auf eine andere Welt, sondern Gottes Zusage an seine ganze Schöpfung. Tod, Trauer, Geschrei und Schmerz verlieren ihre Macht. Gott wohnt bei den Menschen und wischt die Tränen ab. Christliche Hoffnung bedeutet deshalb nicht Weltflucht. Sie lebt von dem Gott, der kommt, tröstet und erneuert.

Der ökumenische Bibelsonntag – Wasser, Früchte und Licht

Der ökumenische Bibelsonntag führt uns schließlich zu Offenbarung 22,1–4. Die dramatischen Bilder des Buches werden am Ende erstaunlich ruhig. Ein Strom mit Wasser des Lebens fließt vom Thron Gottes und des Lammes. Der Baum des Lebens trägt immer neu Frucht. Seine Blätter dienen der Heilung der Völker. Der Fluch ist aufgehoben. Und dann steht da einer der kühnsten Sätze der Bibel: „Sie werden sein Angesicht sehen.“

Hier kommt der lange Weg der Offenbarung an sein Ziel. Nicht die Vernichtung ist das letzte Bild, sondern Heilung. Nicht Trennung, sondern Gemeinschaft. Nicht Dunkelheit, sondern Gottes Gegenwart. Nicht der Name des Tieres bestimmt die Menschen, sondern Gottes Name steht auf ihren Stirnen. Der Bibelsonntag verdichtet damit die Botschaft der ganzen Woche: Nicht der Drache bestimmt das Ende der Geschichte. Gott und das Lamm bestimmen es.

Dazu passt Psalm 46 als Psalm unserer Bibelwoche: Die Erde kann wanken, Völker können toben und Reiche können stürzen – der HERR der himmlischen Heere ist mit uns. Auch dieser Psalm verschweigt die Erschütterung nicht. Aber er setzt ihr eine stärkere Wirklichkeit entgegen: Gott ist Zuflucht, Gegenwart und Frieden.

Dem Drachen ins Gesicht schauen

Der Titel unserer Bibelwoche ist bewusst gewählt. Christlicher Glaube muss das Böse nicht leugnen. Er darf Machtmissbrauch, Verführung, Angst, Gewalt und Unrecht beim Namen nennen. Aber er tut das nicht aus einer Haltung der Faszination für das Dunkle. Wer dem Drachen ins Gesicht schaut, soll zugleich das Lamm sehen.

Die Offenbarung ist deshalb kein Buch für Menschen, die sich an Katastrophen berauschen wollen. Sie ist ein Hoffnungsbuch für Gemeinden, die lernen müssen, treu zu leben, wenn andere Mächte laut werden. Sie fragt auch uns: Was beansprucht heute unsere Loyalität? Welche Versprechen glauben wir? Wo passen wir uns an, obwohl Widerspruch nötig wäre? Wo brauchen wir Trost und Standhaftigkeit? Und welches Bild von Gottes Zukunft trägt uns?

Wir laden Sie ein, diese Texte gemeinsam zu entdecken – mit ihren fremden Bildern, ihren offenen Fragen, ihren Zumutungen und ihrer großen Hoffnung. Denn am Ende der Offenbarung steht nicht der Drache. Am Ende steht das Angesicht Gottes.

Zwei Materialien, die ich für die Bibelwoche empfehlen kann

Wer die Ökumenische Bibelwoche „Dem Drachen ins Gesicht schauen“ vorbereitet, muss sich nicht allein durch die schwierige Bildwelt der Johannesoffenbarung arbeiten. Besonders empfehlen kann ich das Arbeitsbuch und das dazugehörige Begleitheft aus dem Neukirchener Verlag. Beide Materialien ergänzen sich sehr gut, richten sich aber an unterschiedliche Zielgruppen.

Für alle, die einen oder mehrere Abende vorbereiten, ist das Arbeitsbuch „Dem Drachen ins Gesicht schauen – Zugänge zur Offenbarung“ eine ausgesprochen gute Grundlage. Herausgegeben wird es von Tabea Schönfelder und Jochen Wagner. Es bietet zu den sieben ausgewählten Texten der Offenbarung nicht nur verständlich geschriebene exegetische Zugänge, sondern auch weiterführende Impulse und vollständig ausgearbeitete Vorschläge für die einzelnen Bibelarbeiten. Dazu kommt ein Entwurf für den Ökumenischen Bibelsonntag.

Besonders hilfreich finde ich das neue Bausteinprinzip. Die Entwürfe müssen dadurch nicht einfach Abend für Abend übernommen werden. Man kann auswählen, kürzen, vertiefen und die einzelnen Elemente an die eigene Gemeinde oder Gruppe anpassen. Gerade bei der Offenbarung ist das wichtig: Manche Gruppen wollen stärker am Bibeltext arbeiten, andere benötigen zunächst Hilfen, um überhaupt einen Zugang zu den Bildern, Symbolen und manchmal irritierenden Aussagen dieses Buches zu finden.

Zum Arbeitsbuch gehören außerdem zusätzliche Downloadmaterialien, die vom Verlag weiter ergänzt und aktualisiert werden. Damit ist das Buch für mich weniger ein fertiges „Programm“, das man nur noch abarbeitet, sondern eher ein gut gefüllter Werkzeugkasten für die eigene Vorbereitung.

Fast noch wichtiger für die konkrete Arbeit mit der Gemeinde finde ich in diesem Jahr das Begleitheft für die Teilnehmenden. Es enthält die behandelten Texte der Offenbarung in der BasisBibel, dazu kurze Verständnishilfen, Denkanregungen, Hilfen für die Arbeit am Bibeltext und ausreichend Platz für eigene Notizen.

Gerade das halte ich für gelungen. Niemand muss eine eigene Bibel oder zusätzliches Material mitbringen, und trotzdem bleibt das Heft übersichtlich genug, um während des Abends wirklich damit zu arbeiten. Die verständliche Sprache der BasisBibel ist zudem hilfreich, wenn Menschen teilnehmen, die mit biblischer Sprache oder mit der Offenbarung des Johannes noch wenig vertraut sind.

Das Begleitheft eignet sich deshalb nicht nur zum Mitlesen, sondern kann zu einem kleinen Arbeitsheft durch die gesamte Bibelwoche werden. Gedanken, Fragen und Entdeckungen können darin festgehalten und später noch einmal aufgegriffen werden.

Für Gemeinden in der EKM dürfte dieses Heft in diesem Jahr besonders interessant sein. In den vergangenen Jahren hat der Gemeindedienst der EKM ein eigenes, preisgünstiges Gemeindeheft zur Ökumenischen Bibelwoche angeboten. Für die Bibelwoche 2026/27 ist nach derzeitigem Stand ein solches eigenes EKM-Heft nicht angekündigt bzw. nicht auffindbar. Sollte es dabei bleiben, ist das Neukirchener Begleitheft aus meiner Sicht eine sehr gute Alternative – und nicht nur ein Ersatz, sondern ein Material, mit dem sich die sieben Abende tatsächlich gemeinsam gestalten lassen. Es kostet zwar etwas mehr, aber es ist in diesem Jahr wirklich eine gute Alternative.

Meine Empfehlung: Wer die Bibelwoche leitet, ist mit dem Arbeitsbuch sehr gut ausgestattet. Für die Teilnehmenden würde ich nach Möglichkeit zusätzlich das Begleitheft bestellen. Zusammen bilden beide eine gute Verbindung von gründlicher Vorbereitung, verständlicher Bibelarbeit und eigenem Entdecken der Texte.

Gerade bei einem Buch wie der Offenbarung, das schnell entweder geheimnisvoll überhöht oder vorschnell erklärt wird, ist solches Material hilfreich: Es nimmt die schwierigen Texte ernst, ohne vor ihnen zurückzuschrecken – und hilft dabei, tatsächlich gemeinsam dem Drachen ins Gesicht zu schauen und nach der Hoffnung zu fragen, von der dieses letzte Buch der Bibel erzählt.

Wir beginnen in unserer Gemeinde erst im März 2027. Dennoch habe ich schon einiges vorbereitet. Das finden Sie in den weiteren Unterlinks.

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