
Jabez trägt den Schmerz seiner Herkunft schon im Namen. Doch er vertraut darauf, dass Gott seine Zukunft verändern kann. Sein Gebet um Segen, Lebensraum und Bewahrung wird erhört. Aber ist das eine Erfolgsgarantie? Die Geschichte zeigt, wie Vertrauen neue Perspektiven eröffnet – auch mitten im Leid.

So nutze ich ChatGPT für Predigt- und Bibelarbeitsvorbereitung: mit eigenen LOOPS, theologischer Recherche in Logos, Kommentartexten aus Word und kritischer Gegenprüfung. KI ersetzt dabei nicht das eigene Urteil, sondern unterstützt beim Ordnen, Vergleichen und Weiterdenken.

1. Ein schwieriger Text mit gefährlicher Wirkungsgeschichte Genesis 9,18–29 gehört zu den biblischen Texten, die kurz erzählt sind, aber eine lange und teilweise verhängnisvolle Wirkungsgeschichte haben. Bekannt wurde die Erzählung unter dem Titel „Der Fluch Hams“. Schon diese Überschrift ist problematisch, denn der biblische Text sagt etwas anderes: Nicht Ham wird verflucht, sondern Kanaan, der…

Es gibt Fragen, die stellt man nicht aus Neugier. Man stellt sie, wenn das Leben plötzlich zerbricht. Gerade angesichts der Amokfahrt in Leipzig am 4. Mai 2026 drängen sich solche Fragen mit neuer Wucht auf: Warum geschieht so etwas? Warum trifft es unschuldige Menschen? Und wo ist Gott, wenn Leben von einem Moment auf den…

Freundschaft ist biblisch ein kostbares Geschenk Gottes: geprägt von Treue, Ehrlichkeit, Vergebung, Hilfe in Not und gemeinsamer Glaubenspraxis. Sie spiegelt Gottes Liebe wider, braucht Zeit, Grenzen und Verletzlichkeit und wird in Gemeinde konkret gelebt. Inhalt

Inhalt 1. Einleitung: Das Für und Wider der KI in der Kirche Künstliche Intelligenz ist in der kirchlichen Praxis angekommen. Sie begegnet nicht mehr nur als Zukunftsthema auf Tagungen, sondern als konkretes Werkzeug im Alltag: beim Formulieren von Einladungen, beim Planen von Reihen, beim Zusammenfassen von Protokollen, beim Übersetzen von Texten, beim Erstellen von Gemeindebriefbeiträgen,…
Aus dem Archiv · 2012
Predigt zum 15. Sonntag nach Trinitatis – Predigttext: Galater 5,25-26; 6,1-3.7-70 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das …
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Inhaltsübersicht

1. Ein unscheinbarer Vers mit großer Sprengkraft Römer 16,7 ist nur ein kurzer Grußsatz im langen Schlusskapitel des Römerbriefs. Und doch hat kaum ein einzelner Vers der paulinischen Briefe eine so intensive Debatte ausgelöst wie dieser. Paulus schreibt: „Grüßt Andronikus und Junia, meine Verwandten und meine Mitgefangenen; sie sind ausgezeichnet unter den Aposteln und waren…

Einleitung Melchisedek gehört zu den geheimnisvollsten Gestalten der Heiligen Schrift. Im Alten Testament wird er nur an zwei Stellen ausdrücklich genannt: in Genesis 14,18–20 und in Psalm 110,4. Dennoch nimmt er im Hebräerbrief eine Schlüsselstellung ein, vor allem in Hebräer 7. Das liegt nicht an einer bloßen Vorliebe für Nebengestalten, sondern daran, dass in Melchisedek…

Die Aussage, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist, gehört zu den tragenden Grundgedanken biblischer Anthropologie. Sie bestimmt maßgeblich das christliche Verständnis von Menschenwürde, Berufung, Verantwortung und Gemeinschaft. Zugleich ist die Lehre vom Ebenbild Gottes vielschichtig. In der theologischen Tradition wurde sie auf unterschiedliche Weise entfaltet, wobei sich besonders drei Hauptdeutungen herausgebildet haben: die…

Exegetische und theologische Überlegungen zur Tragfähigkeit einer Osterhoffnung ohne Erscheinungserzählungen Die Frage, ob das Markusevangelium ursprünglich mit Mk 16,8 endet, gehört zu den klassischen Problemen neutestamentlicher Exegese. Sie betrifft nicht nur textgeschichtliche und literarische Aspekte, sondern berührt in erheblichem Maß die theologische Struktur des ältesten Evangeliums. Sollte Mk 16,8 den intendierten Schluss darstellen, so endet…