für eine Kirche mit Zukunft

Es ist uns gegeben zu genießen

An seinen Freund und Mitarbeiter Timotheus schreibt der Apostel Paulus

17 Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen;
18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien,
19 sich selbst einen Schatz sammeln als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen. – (Tim 6,17-19)

Warum stelle ich so einen Bibelvers vor alle anderen Texte, die noch in dieser Kategorie zu lesen sind? Weil ich damit von Anfang an deutlich machen will, dass Ernährungsumstellung nicht Selbstkasteiung sein muss, sondern bei aller Anstrengung Pfunde los zu werden, darf das Essen und Trinken nicht zum Feind für unseren Körper deklariert werden. Ernährungsumstellung und auch Sport müssen in aller Freundschaft und Partnerschaft geschehen. Der Körper muss spüren, dass sie mit aller ihrer Anstrengung es gut mit ihm meinen.

So behaupte ich, das Stück Schokolade, das Glas Wein, das Glas Bier, das Stück Kuchen und auch der Eisbecher gehören dazu. Eben entweder nur eins oder wenigstens in Maßen. Zum Genuß gehört die Selbstdisziplin. Und das ist lernbar. Sicher braucht man mit sich selbst viel Geduld. Und was ist, wenn man versagt? Gerade darum nicht aufhören, sondern weiter machen mit der Ernährungsumstellung. Auch auf meinem Weg dazu, gab es und gibt es solches Versagen.

Paulus macht uns in seinem Wort deutlich, dass eben zum Genuss auch die Verantwortung und die Freigiebigkeit kommt. Ich denke, damit ist man auf den richtigen Weg zur Ernährungsumstellung. Denn das führt hinein in eine Gemeinschaft, die das “Lebensprojekt” mit tragen kann und wird.

Darum kann ich bei aller Ernährungsumstellung nur sagen: “Es ist uns gegeben zu genießen” – und ich tue es auch.

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