Die theologische Vision für die Kirche in der Stadt (aber auch auf der Fläche)

Timothy Keller bricht diese theologische Vision in seinem Buch Center Church auf acht Elemente herunter, die uns schon einmal in der Zusammenfassung herausfordern können, darüber nachzudenken, wie wir das in unseren Gemeinden umsetzen. Er teilt die Elemente in die drei Rubriken Evangelium, Stadt und Bewegung auf. Evangelium Teil 1: Theologie des Evangeliums. - Unser Kennzeichen

Die aussterbende Art: Pfarrer oder/und Pfarrerin auf der Fläche

Gerade habe ich es wieder von der eigenen Verwandschaft gehört, die in Dörfern zwischen den Städten lebt und in ihrer Kirchgemeinde sehr engagiert ist: "Unser jetziger Pfarrer ist weggezogen. Die Pfarrstelle wird gestrichen. Wir werden von der Stadt her mit betreut."  Die Stimmung ist dabei keineswegs optimistisch, sondern sehr bedrückt und traurig. Positive Erwartungen haben

Dienen, dienen, dienen?! – Predigt zu Lukas 17,7-10 Sonntag Septuagesimae

Liebe Gemeinde, Bewerbung Am Ende des Vorstellungsgespräches fragte der Personalchef den jungen Ingenieur, der frisch von der Hochschule kommt, was für ein Gehalt er sich denn vorstellt? "Naja so in etwa 140 000 Euro Jahresgehalt, plus Leistungszuschläge." "Nun, was würden sie dann zu dem Paket von 7 -Wochen Urlaub, 14 bezahlten Feiertagen, volle medizinische Versorgung

Einzigartig – im Jahr 500 der Reformation

Einzigartig - so heißt das Thema der diesjährigen Allianzgebetswoche. Die Unterthemen der jeweiligen Abende beschäftigen sich mit reformatorischen Kernaussagen, einmal in Bezug auf uns als Christen und einmal im Bezug auf unsere missionarische Sendung hinaus in unsere Welt. Genau das müssen wir uns immer wieder bewusst machen, gerade wenn man in einer Region lebt, wo

Die Radwegekirche in Breitenhain

Wenn ich diese so nenne, ist das eigentlich schon die Zukunft vorweggenommen.  Eine Zukunft, bzw. eine Hoffnung, die ich für dieses Kirchlein habe. Denn als ich das Kirchlein das erste Mal gesehen habe, da war ich richtig erschüttert. Regelrecht entkernt, keine Möglichkeit des Gottesdienstes mehr, eine Bauruine, die nach außen hin noch einigermaßen aussah, aber

Kirchen zu Begegnungszentren umbauen

Die Kirche steht nicht dort, wo das menschliche Vermögen versagt, an den Grenzen, sondern mitten im Dorf. Dietrich Bonhoeffer Embed from Getty Images Ich gebe zu, dass mir eigentlich eine Kirche als "heiliger Raum" lieb ist. Ein Ort, wo man in einer gewissen Stille in herkömmlicher Weise, vielleicht auch in Bänken sitzend, ein meditatives Altarbild

Gemeinde bauen

"Lassen Sie uns Gemeinden bauen, die nicht ideal, nicht perfekt, nicht Heimat-Gemeinden sind, sondern Gemeinden unterwegs, auf Zeit, als Notbehelf, im Übergang, im Wechsel, Stationen eben, für eine Nacht oder für ein Glas Sprudel und eine Tasse Kaffee, eine Wegstrecke. Fehlerfreundlich, unvollkommen und gerade darin Hinweise auf die eine große Heimat, das eine große Ziel,

Die Präsenz der Kirche auf dem Lande

„Kirche auf dem Lande sollte Kirche in der Fläche bleiben - mit unterschiedlichen Akzenten und Modellen und Lebensformen der Gemeinde.“ View image | gettyimages.com Es ist sicher ein leichteres zu sagen: „Wir konzentrieren alle unsere kirchlichen Aktivitäten auf bestimmte Hauptorte und bieten dort ein attraktives Programm an.“ Das wäre vielleicht die logische Schlussfolgerung aus allen