
Vorschau zur Ökumenischen Bibelwoche 2025/2026 Die Ökumenische Bibelwoche 2025/2026 wird das Buch Esther behandeln. Dazu habe ich schon einmal ein Überblick und eine theologische Einordnung erstellt. Buch Esther – Überblick und theologische Einordnung Inhaltliche Gliederung Das Buch Esther erzählt eine Rettungsgeschichte der jüdischen Diaspora in Persien zur Zeit des Königs Ahasveros (meist mit Xerxes I.…

Warum Gemeinde nicht stirbt, wenn wir loslassen – sondern gerade dann neu lebt In vielen Dörfern stehen große Kirchen – aber vor kleinen Gemeinden. Der Gottesdienstbesuch nimmt ab. Und doch soll es „wie früher“ weitergehen. Doch ist das wirklich der Weg in die Zukunft? Wir leben in einer spannungsgeladenen kirchlichen Realität: Die Menschen lieben ihre…

Ein theologisches Fundament im Spiegel von Geschichte, Glaube und Liturgie Die Trinitätslehre ist eines der tiefsten und zugleich geheimnisvollsten Dogmen der christlichen Theologie. Sie steht im Zentrum des christlichen Glaubensverständnisses und beschreibt Gott als eine göttliche Wesenheit in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dieses Glaubensbekenntnis wird besonders am Trinitatisfest, auch Dreifaltigkeitssonntag genannt, liturgisch…

Die Himmelfahrt Jesu Christi zwischen Glaube und Theologie „Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.“Apostelgeschichte 1,9 „Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien, hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, während er sie…

1. Einführung: Was ist das Nicäno-Konstantinopolitanum? Das Nicäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis gehört zu den bedeutendsten und am weitesten verbreiteten Bekenntnissen des Christentums. Es wurde im 4. Jahrhundert in einer Zeit tiefgreifender theologischer Auseinandersetzungen formuliert und ist bis heute in fast allen christlichen Konfessionen gültig. Es bringt den gemeinsamen Glauben an den dreieinen Gott zum Ausdruck und dient…
Aus dem Archiv · 2009
Wer wissen will, was ich so treibe, der kann ja mal bei Twitter vorbei schauen. Manchmal schreibe ich da was …
Wiederentdecken →
Predigt zu 2. Korinther 4,14–18 – Sonntag Jubilate in der Kirche in Großröda Liebe Gemeinde, es gibt Tage, da möchte man am Morgen am liebsten im Bett bleiben. Sich herumdrehen, die Bettdecke über den Kopf ziehen und weiterschlafen. Aber dann klingelt der Wecker und die Uhrzeiger springen immer weiter und man muss aus dem Bett…

Predigt – Sonntag Kantate 2024 in Kriebitzsch Offenbarung 15,2–4 Liebe Gemeinde, vielleicht kennen sie diese Werbung noch aus den 90iger des vorigen Jahrhundert. Da verspricht sie uns: Wenn wir das richtige Geschirrspülmittel haben, dann glänzen unsere Weingläser. Das hat Einfluss auf die Beziehung zu unserem Nachbarn. Ob das nun so stimmt, sei einmal dahingestellt. Doch…

Predigt – Sonntag – Miserikordias Domini – Genesis 16,1–16 Zentraler Gottesdienst in der Kirche von Greiz-Pohlitz am 14.04.2024 Liebe Gemeinde, was tut man, wenn Gottes Verheißungen und Zusagen ausbleiben und sich nicht erfüllen. Da wartet man nun viele Jahre darauf und nichts passiert. Langsam weicht der Glaube. Zweifel und Unglaube machen sich breit. Ist es…

Liebe Leute, ich zereiße normalerweise keine Predigten eines Kollegen oder einer Kollegin. Wenn diese mir nicht gefällt, lasse ich sie einfach unkommentiert stehen. Da mache ich zwischen liberalen und superfrommen Predigten keinen Unterschied. Ich sage mir, Gottes Geist wird schon das richtige Wort für die Menschen herausfiltern. Doch bei der Abschlusspredigt zum Kirchentag 2023 in…

Liebe Gemeinde, mit einer kleinen Geschichte aus der Frühzeit der Telekommunikation am Anfang meiner Predigt heute möchte ich deutlich machen, wie wichtig gutes Hören und Zuhören ist: Als der Telegraph, sprich das Morsegerät, die schnellste Methode der Telekommunikation war, sah ein junger Mann eine Anzeige in der Zeitung, dass in einem Telegrafenbüro Mitarbeiter gesucht werden.…