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Der Bronzezeit-Kollaps und wie er sich im Buch der Richter widerspiegelt

Wenn wir heute über Klimawandel, Dürren oder Hungersnöte sprechen, klingt das hochaktuell. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Solche Umbrüche hat es schon immer gegeben – und sie haben ganze Kulturen verändert. Einer der dramatischsten Einschnitte war der sogenannte Bronzezeit-Kollaps um 1200 v. Chr.
Was war der Bronzezeit-Kollaps?
Die Bronzezeit (ca. 3000–1200 v. Chr.) war geprägt von mächtigen Reichen im östlichen Mittelmeerraum: den Mykenern in Griechenland, den Hethitern in Anatolien, den Palaststädten in Syrien und Kanaan sowie dem ägyptischen Imperium. Diese Kulturen lebten von einer hochentwickelten Landwirtschaft, vom Handel mit Zinn und Kupfer (für Bronze) und von zentralisierten Herrschaftssystemen.
