Esther – Mut in schwierigen Zeiten

Esther – Mut in schwierigen Zeiten

Es gibt Momente, in denen man nicht mehr ausweichen kann. Man steht da – zwischen Angst und Verantwortung – und weiß: Jetzt kommt es auf mich an. Vielleicht hat jede Zeit ihre „Esther“-Momente.

Im kommenden Jahr (Winter/Frühling 2026) beschäftigen sich manche christlichen Gemeinden im Rahmen der Ökumenischen Bibelwoche mit einer außergewöhnlichen Frau aus dem Alten Testament: Esther. Ein biblisches Buch, das wie ein historischer Roman wirkt – politisch, spannend und überraschend aktuell.

Esther lebte vor fast 2.500 Jahren im Hof des persischen Königshaus. Sie ist eine junge Frau mit Migrationsgeschichte, jüdisch, schön, klug – und sie verbirgt ihre Herkunft, weil sie um ihr Leben fürchten muss. Doch dann gerät ihr eigenes Volk in Gefahr. Die Zeit des Versteckens ist vorbei. Und es stellt sich die Frage: Wird sie schweigen? Oder wird sie sich einsetzen?

Esther entscheidet sich – zögernd, aber entschlossen. Sie geht zum König, riskiert alles, um Menschen zu retten, die keine Stimme haben. Und sie wird gehört.

Problembewältigung

Ich lese gerade Steven Corvey “ Die 7 Wege zur Effektivität“. Da bin ich doch schon beim Vorwort hängen geblieben. Unter dem Anstrich „Schuldzuweisungen und die Opferrolle“ steht etwas über den Umgang mit Problemen.
Es stimmt, wie schnell weisen wir bei Problemen anderen die Schuld zu. Wir machen uns viel zu sehr und viel zu lange Gedanken, wer an der Entstehung des Problems schuld ist. Doch das nützt eigentlich gar nichts. Viel wichtiger ist es,