für eine Kirche mit Zukunft

Veränderung

Kirche auf dem Lande braucht innovative Reaktionsmuster bei Veränderung

Kirche Tegkwitz im Altenburger Land

Kirche Tegkwitz im Altenburger Land

Bei der Kirche auf dem Lande, also bei den ländlichen Gemeinden ist immer wieder auf Grund der Veränderung der Gemeindegliederzahlen auch eine Veränderung der gemeindlichen Struktur nötig. Davor kann keiner die Augen verschließen. Und selbst trotz aller gutwilligen Möglichkeiten ist ein Umbau der Gemeinden erforderlich. In manchen Regionen mehr, in anderen weniger.

Die Frage ist nur: Wie reagieren wir auf diese Erfordernisse?
Mit Standardkonzepten und Standardplänen? Vielleicht ganz und gar plan- und konzeptlos? Wir überlassen es dem Zufall. Da wo gerade ein Pfarrstelle frei wird, wird diese aufgelöst und mit einer anderen verbunden oder zerteilt. Das geschieht ohne Rücksicht auf Verluste. Weiterlesen

Sie haben gewählt!

Gemeindekirchenratswahl 2013

Gemeindekirchenratswahl 2013

Nicht die Bundestagswahl, die liegt schon lange hinter uns, auch wenn wir noch immer keine Regierung haben. Nein die Gemeindeglieder unserer Gemeinden Reinsdorf und Fraureuth haben am 13. Oktober 2013 die Gemeindekirchenräte gewählt. Auf dem Gebiet der EKM finden ja im Oktober überall die Gemeindekirchenratswahlen statt. So war es auch bei uns.

Wir führten diese Wahlen als Briefwahl durch. Das heißt jedes Gemeindeglied bekam im Vorfeld die Wahlunterlagen zugesandt. Die Vorbereitungen dazu waren sehr hoch. Bei der nächsten Wahl sollte man das nicht unterschätzen. Ich hatte mir geschworen, nie wieder Briefwahl zu machen. Jetzt vier Wochen später nach dem Ergebnis der Wahl sieht das wieder anders aus.  Die Gemeindeglieder hatten über 2 Wochen Zeit ihre Wahl durchzuführen. Trotzdem gab der Letzte seinen Brief 5 Minuten vor Schließung des Wahllokals ab.

Es zeichnete sich schon im Vorfeld in beiden Gemeinden eine recht hohe Wahlbeteiligung ab. In Reinsdorf nahmen 40% aller Gemeindeglieder an der Wahl teil und in Fraureuth 50% an der Wahl. Damit haben sich die Zahlen verdreifacht. Besonders erfreulich ist, dass viele Nichtaktive und auch junge Gemeindeglieder sich beteiligt haben. So hatten unsere Wahlvorstände einige Stunden lang alle Hände voll zu tun.

Bei den  Ergebnissen gab es durch die hohe Wahlbeteiligung in beiden Gemeinden auch kleine Überraschungen. Duch ich denke unsere Gemeindekirchenräte können aus dieser Wahl gestärkt herausgehen, dass sie von ihren Gemeinden in ihrem Amt legitimiert und berufen sind und dass unsere Gemeinden selber auch aus diesen Wahlen gestärkt hervorgehen. Dass bei den Gemeindeglieder das Bewusstsein wächst, wir gehören zur Gemeinde. Es hat sich gelohnt, diese Gemeindekirchenratswahl als Briefwahl zu machen, trotz der vielen Arbeiten und mancher Unzulänglichkeiten.

Den neuen Gemeindekirchenräten wünsche ich Gottes Segen und viel Kraft und Freude in ihrem Amt.

„Der Besuch“

(c) ba1969/sxc.hu

(c) ba1969/sxc.hu

Was wäre, wenn Jesus Christus in unsere Gemeinde käme? Dieser Frage sind wir vom 18. bis 21. März im Bibelheim des CVJM Thüringen in Hoheneiche bei Saalfeld nachgegangen. Wir, das waren 17 Konfirmanden und Vorkonfirmanden aus Fraureuth, Gottesgrün und Reudnitz und 5 Mitarbeiter/innen. Aufhänger für dieses Thema war ein Kurzfilm nach einer Geschichte von Adrian Plass. Dieser wurde in einer Gruppenarbeit ausgewertet und in Bezug zu biblischen Texten gestellt. Diese biblischen Texte wurden dann als Anspiele vorgeführt.

In einer zweiten Einheit wurde der Frage nachgegangen „Was wünsche ich von meiner Gemeinde und wie würde ich mich einbringen?“ Dieses Thema wurde mit einer Collage präsentiert.

Gemeinsam wanderten wir am Freitag nach Saalfeld und besuchten die Feengrotten. Bei der Wanderung waren die Wege stellenweise noch mit Schnee bedeckt. Trotzdem kamen wir ganz gut voran. Der Besuch eines kleinen Schwimmbades in Saalfeld stand am Samstagvormittag auf dem Programm.

Ein Filmabend und ein Spieleabend gehörten dann zum Abendprogramm.

Abgeschlossen wurde die Konfirmandenfreizeit mit einem Besuch des Gottesdienstes in der Kirche in Hoheneiche. Dort führte eine Gruppe noch einmal das von ihnen erarbeitete Anspiel auf.

Für das Essen und Trinken waren wir selber zuständig. Wir mussten uns selbst versorgen. Das bedeutet, dass für die Konfirmanden der Küchendienst mit auf dem Programm stand.

Die Konfirmandeneltern hatten reichlich für Essen und Trinken gesorgt. Vielen Dank. Besonders herzlichen Dank den Bäckereien Einert aus Reuth und Weidelt aus Ruppertsgrün für Brot und Kuchen. Herzlichen Dank besonders an Frau Hingst aus Gottesgrün, die das Regiment in der Küche hatten. Dank auch an Frau Bachmann, Sebastian Ziehr und David Josiek für ihre Mitarbeit. Es waren gelungene Tage, wo man sich die Konfirmandengruppen unserer Gemeinden näher kamen. Für die Konfirmanden war es der Abschluss ihrer Konfirmandenzeit.

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