für eine Kirche mit Zukunft

Visionsentwicklung in der Gemeinde ist das A und O für das Spirituelle Gemeindemanagement

Der erste und wichtigste Schritt beim Spirituellen Gemeindemanagement ist die Visionsentwicklung für eine Gemeinde. Eine Gemeinde braucht eine Vision.

Eine Vision oder ein Traum ” ist eine bildhafte Vorstellung von einer Zukunft, die sich gegenüber der Realität der Gegenwart durchsetzen wird.” (K. Douglass 2001)

Klaus-Martin Strunk

Das ist eine der schönsten aber auch eine der schwersten Aufgaben in der Gemeinde. Am Anfang stehen so und so viele oder gar keine Vorstellungen davon, wohin sich Gemeinde einmal entwickeln soll. Ähnliches machen wir ja gegenwärtig mit der Strukturdiskussion in unserer Region durch. Leider haben die Gemeinden nicht die Zeit “ihren” Weg zu finden, sondern werden von außen unter Druck gesetzt.Am Anfang steht ein vielschichtiges Bild von Gemeinde, welches sich durch die Gruppen und Kreise einer Gemeinde widerspiegelt. Es ist wichtig, dass alle Bilder, alle Wünsche und alle Träume zugelassen werden, auch die, die dem Bau der Gemeinde nicht nützen, denn sonst entstehen Verletzungen. Jeder und jede muss seine Vorstellungen und Wünsche auf den Tisch bringen. Wir brauchen das offene Gespräch, die freie Kommunikation. Wichtig ist, dass das Suchen nach der gemeinsamen Vision unter dem Wort Gottes geschieht, unter dem gemeinsamen Lesen der Bibel und dem gemeinsamen Gebet.

Ist alles auf dem Tisch, beginnt das Suchen nach den Gemeinsamkeiten, den gemeinsamen Faktoren. Dann stellt man sich die Frage: Was kann ich vom anderen mittragen? Was kann uns gemeinsam ganz neu herausfordern? Was steht vor uns als gemeinsame neue Aufgabe?

Vielleicht ist es am Anfang nur wenig, vielleicht ist die Vision nur klein. Doch finden wir Punkte des Gemeinsamen, des Miteinanders, dann können wir an ihnen arbeiten.

Denn wer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden sehen den Schlussstein.

Sacharja 4,10

Aber wir wollen es nicht verhehlen, Visionsentwicklung ist kein Zuckerschlecken. Es wird Widerstand geben. Mancher wird sagen: Das brauchen wir nicht, so wie es war, ist es gut! Es wird sogar Leute und Gruppen in der Gemeinde geben, die werden das als Spinnerei ablehnen. Und erst recht, wenn die Vision, die entsteht, ihren Vorstellungen von Gemeinde widerspricht.

Wenn eine Vision entstanden ist, dann heißt es sie umzusetzen und wenn es am Anfang nur mit kleinen Schritten nach besten Können und Vermögen.

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