für eine Kirche mit Zukunft

Projektarbeit in der Gemeindearbeit

Manchmal lassen sich in der Gemeindearbeit nicht immer Dauerveranstaltungen installieren, wo Menschen bereit sind immer mitzuarbeiten. Dazu kann es eine ganze Reihe von Gründen geben:

  • sich nicht auf die Dauer festlegen zu wollen,
  • die freie Zeit ist durch Beruf, Familie und Hobby begrenzt,
  • die persönliche Leistungsfähigkeit hat ihre Grenzen,
  • man möchte immer wieder mal etwas Neues machen,
  • und noch viele weitere Gründe.

Gerade darin müssen wir die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr ernst nehmen, dass wir sie nicht überfordern und letztlich damit vergrauln. Mitarbeiter wollen und sollen nicht vereinnahmt sondern eingeladen werden. Die Mitarbeit in der Gemeinde muss einerseits verantwortlich sein, aber andererseits Spaß machen. Neben aller Pflicht muss es auch eine Kür geben.

Eine gute Möglichkeit dies zeitlich, räumlich und kräftemäßig zu schaffen sind begrenzte Projekte in der Gemeindearbeit.

Ein Projekt wirkt eher einladend als vereinnahmend. Es hat einen klar definierten Anfang und ein verabredetes Ende. Damit wissen die Mitwirkenden genau was von ihnen verlangt wird und was die Sache kostet.

So steht bei einem Projekt immer eine konkrete Sache im Mittelpunkt. Ist diese Sache beendet, wird das Projekt abgeschlossen.

So binden sich Menschen gern an eine begrenzte Sache, während eine unbegrenzte Sache abschreckend wirkt.

In der dritten EKD-Umfrage 1993 hieß es: „Knapp ein Viertel der Kirchenmitglieder wäre bereit, sich in der Kirche mehr zu engagieren: Wenn die Aufgaben überschaubar bzw. zeitlich begrenzt sind."

Bei Projektarbeit lassen sich die Gaben der verschiedenen Gemeindeglieder verbinden. Sie sind hier wie auf einem Stück Weg gemeinsam unterwegs. Und es lassen sich unterschiedliche geistliche Erfahrungen besser miteinander verbinden, ohne dass der andere ausgegrenzt wird. Man lernt hierbei den anderen mit seien Glaubenserfahrungen kennen.

Menschen begegnen sich und kommen zueinander in Beziehung.

Grundsätzlich ist natürlich auch die kontinuierliche Arbeit in der Gemeinde mit Gemeindekreis, Bibelkreisen, Hauskreisen usw. fortzuführen. Es sollte beides nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sollte sich ergänzen.

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