für eine Kirche mit Zukunft

Gruppe

Die Moderation als Kommunikationsmethode im Spirituellen Gemeindemanagement

Im Spirituellen Gemeindemanagement ist eine Vision zu erstellen, sind Ziele zu erarbeiten, die  Gemeinde zu analysieren, Pläne zu erarbeiten. Das geschieht in Gesprächsrunden, in Sitzungen, in Projektgruppen und in Workshops. Um diese zu gestalten eignet sich die Moderation als teilnehmerorientierte Kommunikationsmethode. Dabei sind die Fragetechnik, die Visualisierung und die Gruppendynamik die wichtigsten Elemente. Durch die Moderation soll

  • die Kreativität der Teilnehmer gefördert werden
  • die Ideen allen zugänglich gemacht werden
  • zu gemeinsamen Ergebnissen und Entscheidungen zu kommen
  • höhere Qualität der Ergebnisse
  • kürzere Zeit und Steigerung der Effektivität
  • aktive Einbeziehung aller Teilnehmer, so dass alle mitwirken, dass das Ziel ereicht wird
  • Umsetzung der Ideen in die Praxis vereinfachen.

Es erfordert eine offene Atmosphäre, die genaue Beobachtung des gruppendynamischen Prozesses, und einen toleranten Umgang mit der Meinung anderer. Weiterlesen

Zehn Tipps um mit Emmaus zu beginnen.

  1. Emmaus-Kurs

    Emmaus-Kurs


    Geben Sie der Sache einen Namen. Wir nennen es Emmaus. Nennen Sie es wie sie wollen.
  2. Verändern Sie es und passen Sie es nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten an. Viele andere Glaubenskurse haben Kopierschutz. Hier besteht die Freiheit zu kopieren und zu verändern. Wenn Sie denken es gibt einen besseren Weg zum Ziel, vertrauen Sie ihrem Instinkt. Sie sind der Experte für die Gruppe. Und wenn die Gruppenmitglieder in eine andere Richtung lenken, folgen Sie ihren Führung. Emmaus ist sogleich ein Raum zum Erproben wie ein Kurs zum Nachfolgen.
  3. Machen Sie nicht alles mit einem Mal. Die 16 Sitzungen des Emmaus-Basiskurses sind in 3 Abschnitte unterteilt. Jeder weiterführende Kurs ist etwa 4 Sitzungen lang. Wenn Personen sich einladen lassen, eine Reise zu beginnen, dann lassen Sie sich von der Gruppe führen. Sehen Sie den Emmaus-Basiskurs als ein Basis-Menü und die weiterführenden Kurse wie ein riesige Speisekarte aus der Sie die Gerichte aussuchen, die Ihren Appetit stillen.
  4. Beginnen Sie nicht sofort. Wenn Sie interessiert sind den Emmaus-Basiskurs durchzuführen, dann opfern Sie etwas Zeit, um mit ein zwei anderen Leitern das Material durchzugehen. Arbeiten Sie mit ihnen heraus, wie Sie den Kurs in Ihrem Umfeld am Besten durchführen können.
  5. Seien Sie nicht traurig, wenn nur ein oder zwei Leute am Kurs Interesse zeigen. Wenn Sie dies zwei Leute leiten und sich dann gleich noch einen Co-Leiter suchen, der das Leiten lernen soll. Dann suchen Sie noch jemanden, der Gastgeber sein will und für die Erfrischungen sorgt (wenn vielleicht auch nur an einem Abend). Und fragen Sie dann noch ein paar von den treuen Gemeindegliedern, ob sie bereit sind die zwei Leute zu begleiten, dann haben Sie doch schnell eine Gruppe von 10 Leuten zusammen.
  6. Planen Sie langfristig. Legen Sie den Termin des Emmaus-Basiskurs fest, bevor Sie mit anderen darüber sprechen. Das wird ihren Blick für eventuelle Teilnehmer schärfen. Bei jeder Taufe, bei jeder Hochzeit, bei jeder Beerdigung und bei allen Gruppentreffen in ihrer Gemeinde können Sie jetzt die Menschen direkt ansprechen: „Möchten Sie mehr über den christlichen Glauben erfahren?“
  7. Laden Sie Ihre Kirchenleitung (Bischof, Propst, Superintendent usw.) ein. Das hebt nun die Bedeutung des Emmaus-Kurses im Gemeindekontext. Sprechen Sie mit den Gemeinden in Ihrer Nachbarschaft, ob Sie diesen Kurs nicht gemeinsam durchführen wollen. Vielleicht haben Sie auch Taufbewerber (oder Konfirmationsbewerber). Eventuell ist der Emmaus-Kurs auch über die Konfessionsgrenzen hinweg möglich.
  8. Machen Sie ein paar Kontakt-Veranstaltungen und Schnupperkurse. Das sind einmalige Veranstaltungen, wie Gemeindeabende, Elternabende zu Erziehungsthemen, Konfirmandenelternabende, Treffen von Trauernden oder Gemeindefeste, Grillpartys, Koch- oder Tanzkurse und Filmabende. Und laden Sie dann immer wieder freundlich ein: „Wäre das nichts für sie?“
  9. Und wenn es beim ersten Mal nicht klappt … Seien Sie nicht traurig und entmutigt, die Forschung sagt uns, dass die Emmaus-Kurse wirklich erst beginnen Früchte zu tragen, wenn sie das 3. oder 4. Mal stattfinden. Das Durchführen eines Emmaus-Kurses muss Bestandteil des Blutkreislaufes der Gemeinde sein. Und es muss normaler Bestandteil des kirchlichen Lebens, wie das Erntedankfest oder die Weihnachtsfeier werden. Das spricht sogar für einen festen Termin im kirchlichen Jahreskalender.
  10. Der Heilige Geist ist der Evangelist. Versuchen Sie nicht die Menschen zu bekehren, das ist Gottes Aufgabe. Unsere Aufgabe ist es, einen Raum zu schaffen, wo Menschen in einer geborgenen und freundlichen Atmosphäre zusammenkommen können. Hier können sie ihre Fragen stellen, die Grundlagen des christlichen Glaubens ergründen, und Erfahrung mit der christlichen Gemeinde machen. Nur so kann der Glaube wachsen. Das Emmaus-Programm ist ein Werkzeug, welches Ihnen in diesem wunderbaren und erfüllenden Dienst helfen kann.

Neue Männer braucht das Land – oder soll doch alles beim Alten bleiben?

© www.istockphoto.com / KyleNelson

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Über das Mannsein des Mannes

Ich weiß nicht, wie es euch Männern ergangen ist. Es gab Zeiten, da hat man sich fast geschämt ein Mann zu sein. So wurde man als Mann schlecht gemacht. Man war als Mann die Ausgeburt des Bösen. Nun hat sich vieles geändert in unserer Gesellschaft. Auch wir als Männer sind wieder wer. Doch stehen wir heute überhaupt zu unserem Mannsein. Und was macht uns Männer zum Mann. Sicherlich nicht die Gegensätze Sitzpinkler – Stehpinkler, Biertrinker – Weintrinker, Macho – Softi usw. Ich denke wir haben da als Männer mehr zu bieten.

Manchmal muss man ja auch richtig als Mann kämpfen – nämlich für seine Emanzipation. Stellt euch vor, da wird man als Mann für eine Führungsposition ausgewählt. Doch auf einmal fällt jemand auf, dass das nicht gerecht ist. So sucht man noch händeringend eine Gegenkandidatin. Und wenn man sie gefunden hat, ja da hat man schon fast als Mann verloren. Denn Frauen haben fast immer, im Rahmen der Gleichberechtigung, eine bessere Lobby: “Mann muss doch etwas für die Gleichberechtigung tun.” Beinahe wäre die letzte Bundespräsidentenwahl auch so gelaufen. Wer fragt denn dann noch nach Qualifikation, nach der besseren Eignung.

Ja und dann haben wir Männer als Gegenkandidat immer ein Problem gegen eine Frau zu kämpfen, irgendwie liegt des uns in der Natur lieber zu verzichten oder nur noch halbherzig zu kämpfen. Gegen eine Frau kämpft man als Mann nicht. Wir Männer sind dann meistens die Verlierer.

Doch, liebe Männer, so kann es nicht sein – das schlimmste ist, wir Männer sind es selber die sich diskriminieren. Das widerspricht auch dem Gottesbild vom Mann. Gott will, dass wir als Mann auch Mann sind. – Was nicht bedeutet, dass Frauen diskriminiert werden. Sondern das Gegenteil ist der Fall: Ich denke nur dann, wenn wir Männer richtige Männer sind, können Frauen auch richtige Frauen sein.

Auf jeden Fall beschäftigt mich das Mannsein des Mannes schon eine ganze Weile. Und bei unseren Zelttagen 2008 wurde ich noch einmal durch einen der Evangelisten auf das Thema des Mannsein des Mannes hingewiesen, als er da als fast Mitternachtsprogramm zum Männertreff einlud.

Vor kurzem habe ich mal eine Ausgabe eines Newsletters des Katholischen Bibelwerkes in Linz/Österreich gelesen. Ich lese nicht immer alle, aber den einen halt. Und dann kam ich auf deren Webseite. Da gab es einen Link auf einen Bücherladen. Und dort fand ich ein Buch, welches mich noch einmal motivierte, über das Mannsein des Mannes nachzudenken. Das Buch heißt ” Männersache: Gedanken zum Mannsein“.
Es ist von Dr. Markus Hofer – Leiter des Männerbüros der Katholischen Kirche Voralberg. Darin finde ich sehr interessante Impulse über das Mannsein. Sie werden sozusagen die Impulse für diese Kategorie des Mannseins sein. Dabei werde ich versuchen das Mannsein mit dem Christsein zu verbinden. Kommentare und Diskussionsbeiträge sind erwünscht.

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