für eine Kirche mit Zukunft

Orgel

280 Jahre Barock-Kirche in Fraureuth – Kirchweih 2013

Kirche Fraureuth

Kirche Fraureuth

In diesem Jahr jährt sich zum 280. Male die Weihe der Evangelischen Kirche in Fraureuth. 1570 hat sich Fraureuth von der Pfarrei Beiersdorf getrennt und bildete fortan eine eigene Pfarrei. Für die schnell wachsende Gemeinde war die alte Kirche bald zu klein. Aus diesem Grund wurde das mittlerweile auch baufällig gewordene Bau im März 1733 abgerissen. Innerhalb eines halben Jahres wurde bis zum September 1733 die Kirche erbaut, die wir heute noch nutzen.

Im Jahre 1738 stiftete Heinrich XIII., Graf zu Greiz, den Kanzelaltar. Dieser Altar ersetzte den alten Marienaltar, der noch heute in der Doppelkapelle im Oberen Schloss Greiz zu sehen ist. 1742 erfolgte durch Gottfried Silbermann der Einbau der neuen Orgel. 1755 erhielt die Emporenbrüstung durch den Dresdner Kunstmaler Batlowsky ihre barocke Ausmalung.

Bis auf den Einbau einer Gasheizung, der Installation der Elektroanlage und dem Einbau einer neuen Turmuhr in den Jahren 1902 bis 1912 blieb unsere Kirche bis zum Jahr 1952 nahezu unverändert. 1952 begannen eine Reihe von Reparatur- und Umbauarbeiten. Das waren z.B. die Umgestaltung der Vorhalle vom Wagenschuppen in eine Gedenkhalle und das Übermalen der Emporen, bei der leider die alten Ornamentenmalereien überstrichen wurden. 1965 wurde der und dem Einbau einer neuen Innenraum umgestaltet. So wurde z.B. der Mittelgang entfernt und das Gestühl auf einem Podest im Block eingebaut. 1969/70 erfolgte eine umfangreiche Außenerneuerung und eine Neueindeckung von Kirche und Turm. 1978 wurde die Silbermannorgel umfassend generalüberholt und 1980 das Orgelprospekt restauriert und in den Originalzuwerk stand versetzt. Das gleiche geschah 1990/91 mit den Emporeninnenfeldern. Dabei wurden auch das Myliusepitaph und der Kanzelaltar restauriert. Im Jahre 2010 erhielt unsere Kirche 3 neue Bronzeglocken und im Februar diesen Jahres wurden neue Außentüren eingebaut.

 

Kirchweih in Fraureuth

Kirche Fraureuth

Kirche Fraureuth

Am 3. Sonntag im Oktober feiern wir in unserer Fraureuther Kirche das Kirchweihfest. Nun das ist nicht unbedingt wirklich der Termin an dem unserer Kirche eingeweiht wurde. Der 3. Sonntag im Oktober ist vielleicht deswegen einmal aus ganz pragmatische gründen gewählt worden. So war es wenigsten in Bayern. Dort war es sogar eine Zeitlang richtig verordnet, dass man an diesem Sonntag Kirchweih zu feiern hat.

Also wir gedenken an diesem Tag, dem Tag an dem unserer Kirche „in den Dienst“ gestellt wurde.

Manchmal wird man ja als Pfarrer eingeladen, eine Fahne zu weihen oder das Gemeindeamt einzuweihen. Das ist aber nicht das Gleiche. Da werden die Menschen gesegnet, die zu der Fahne vom Schützenverein oder der Feuerwehr gehören oder im Gemeindeamt ein und ausgehen. Bei der Kirchweih geschah etwas anderes. Da wurde ein Gebäude in den Dienst für Gott gestellt. Das heißt die Kirche ist ein besonderer Ort, wo man Gott suchen und finden kann. Darum kann man hier eben nicht jede Art von Versammlung machen, sondern alles, was in ihr stattfindet, ist Gottesdienst, auch ein Konzert und auch die Trauerfeier, die in ihr stattfindet. Damit stehen wir in der Tradition der alttestamentlichen Väter, die auch solche Orte hatten, wo sie in besonderer Weise Gott suchten und fanden.
Wenn einmal eine Kirche aufgegeben wird, muss sie darum entwidmet, das heißt entweiht werden.

Für uns als Gemeinde ist dieser Tag besonders wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass wir als Gemeinde in Fraureuth nicht in einer geschichtslosen Zeit leben, sondern dass wir hier Väter des Glaubens hatten, die Gemeinde gebaut haben, und dass die Gemeinde Jesu hier weiterlebt, solange bis unser Herr Jesus Christus wiederkommt.

Autor: Dietmar Seling

Reinigung der Orgel in Gottesgrün abgeschlossen

Orgelpfeifen Gottesgrün

Orgelpfeifen Gottesgrün

Am Erntedankfest erklang nach 10 wöchiger Überholung die Orgel in Gottesgrün wieder. Neben der geplanten Reinigung mussten noch Risse in den Pfeifen repariert werden. Dann wurden auch die Federn im Manual erneuert. Aus diesen Gründen wurden aus den ursprünglich geplanten 14 Tagen für die Reinigung 10 Wochen. Der Orgelsachverständige des Kirchenkreises Greiz, Herr Kantor Barcal bescheinigte der Gottesgrüner Orgel einen sehr guten Zustand und auch die Abnahme der Arbeiten erfolgte ohne Beanstandungen.

Als nächster Schritt soll die Renovierung des Melodicons erfolgen. Diese kostet 15.000 Euro. Dazu richtet die Kirchengemeinde Gottesgrün in nächster Zeit ein eigenes Spendenkonto ein. Die Finanzierung des Melodicons soll den eigenen Kirchengemeinde-Haushalt nicht belasten, weil das Melodicon für die eigentliche Gemeindearbeit nicht notwendig ist. Es soll aber im Interesse der Orgelfreunde bei ausreichenden Mitteln restauriert werden.

 

Gottesgrün: Orgelreinigung wurde durchgeführt

Orgelpfeifen Gottesgrün

Orgelpfeifen Gottesgrün

Die Reinigung der Orgel in Gottesgrün wurde von Herrn Orgelbaumeister Wolf und seinem Team aus Limbach durchgeführt. Dabei wurde nicht nur die Orgel gereinigt, sondern auch einige Teile ausgewechselt oder repariert. Größter zusätzlicher Posten war die neuen Federn für das Orgelmanual. So kostet jetzt die Reinigung der Orgel über 6.000 Euro.

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