für eine Kirche mit Zukunft

Kirchweih in Fraureuth

Kirche Fraureuth

Kirche Fraureuth

Am 3. Sonntag im Oktober feiern wir in unserer Fraureuther Kirche das Kirchweihfest. Nun das ist nicht unbedingt wirklich der Termin an dem unserer Kirche eingeweiht wurde. Der 3. Sonntag im Oktober ist vielleicht deswegen einmal aus ganz pragmatische gründen gewählt worden. So war es wenigsten in Bayern. Dort war es sogar eine Zeitlang richtig verordnet, dass man an diesem Sonntag Kirchweih zu feiern hat.

Also wir gedenken an diesem Tag, dem Tag an dem unserer Kirche „in den Dienst“ gestellt wurde.

Manchmal wird man ja als Pfarrer eingeladen, eine Fahne zu weihen oder das Gemeindeamt einzuweihen. Das ist aber nicht das Gleiche. Da werden die Menschen gesegnet, die zu der Fahne vom Schützenverein oder der Feuerwehr gehören oder im Gemeindeamt ein und ausgehen. Bei der Kirchweih geschah etwas anderes. Da wurde ein Gebäude in den Dienst für Gott gestellt. Das heißt die Kirche ist ein besonderer Ort, wo man Gott suchen und finden kann. Darum kann man hier eben nicht jede Art von Versammlung machen, sondern alles, was in ihr stattfindet, ist Gottesdienst, auch ein Konzert und auch die Trauerfeier, die in ihr stattfindet. Damit stehen wir in der Tradition der alttestamentlichen Väter, die auch solche Orte hatten, wo sie in besonderer Weise Gott suchten und fanden.
Wenn einmal eine Kirche aufgegeben wird, muss sie darum entwidmet, das heißt entweiht werden.

Für uns als Gemeinde ist dieser Tag besonders wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass wir als Gemeinde in Fraureuth nicht in einer geschichtslosen Zeit leben, sondern dass wir hier Väter des Glaubens hatten, die Gemeinde gebaut haben, und dass die Gemeinde Jesu hier weiterlebt, solange bis unser Herr Jesus Christus wiederkommt.

Autor: Dietmar Seling

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