Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt – Superman und Burnout

Kennen Sie das auch? Da gibt es manchmal Tage, da weiß man schon beim Aufwachen, ehe man überhaupt aus dem Bett gekrochen ist, dass der Tag nicht zu den unbedingt besten Tagen des Lebens gehören wird. Da ist schon die eigene Stimmung von Anfang an nicht besonders positiv. Man hat schon mit dem Aufstehen das Gefühl, alles was ich heute anfasse, geht schief. Das ist heute kein Tag, an dem ich einen Weltrekord laufe oder einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde bekomme. Am liebsten würde ich heute im Bett bleiben, mich wieder umdrehen und die Bettdecke über den Kopf ziehen.

Solche Tage oder Situationen hat sicher jeder von uns schon erlebt.

Vielleicht hat man auch einen superguten und erfolgreichen Tag gehabt. Da ist alles gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat oder sogar noch besser. Doch dann kommt eine Nachricht, die einen umhaut, die all diese Hochstimmung zunichtemacht. Eigentlich kann einen doch nach einem erfolgreichen Tag nicht so leicht etwas umhauen, doch manchmal liegt eben das Tief ganz dicht neben dem Hoch im Leben.

Andacht – Mit Jesus unterwegs – Lukas 24, 13-35

Andacht – Mit Jesus unterwegs – Lukas 24, 13-35

Fensterbild Dreifaltigkeitskirche Reinsdorf
Fensterbild Dreifaltigkeitskirche Reinsdorf

Mit Jesus unterwegs – Lukas 24, 13-35 – Eine Andacht als Einstieg für den Schnupperabend zum Emmauskurs

Auf dem Weg nach Emmaus

13 Am selben Tag gingen zwei von den Jüngern nach Emmaus, einem Dorf, das zwei Stunden6 von Jerusalem entfernt liegt.
14 Unterwegs sprachen sie miteinander über alles, was ´in den zurückliegenden Tagen` geschehen war;
15 und während sie so miteinander redeten und sich Gedanken machten, trat Jesus selbst zu ihnen und schloss sich ihnen an.
16 Doch es war, als würden ihnen die Augen zugehalten: Sie erkannten ihn nicht.
17 »Worüber redet ihr denn miteinander auf eurem Weg?«, fragte er sie. Da blieben sie traurig stehen,
18 und einer von ihnen – er hieß Kleopas – meinte: »Bist du der Einzige, der sich zur Zeit in Jerusalem aufhält und nichts von dem weiß, was dort in diesen Tagen geschehen ist?« –
19 »Was ist denn geschehen?«, fragte Jesus. Sie erwiderten: »Es geht um Jesus von Nazaret, der sich durch sein Wirken und sein Wort vor Gott und vor dem ganzen Volk als mächtiger Prophet erwiesen hatte.
20 Ihn haben unsere führenden Priester und die anderen führenden Männer zum Tod verurteilen und kreuzigen lassen.

Bildbetrachtung Friederike Rave „Advent“

http://www.praesenz-verlag.de
Friederike Rave „Advent“ Postkarte zu beziehen bei www.praesenz-verlag.de

Liebe Leserinnen und Leser,
Friederike Rave hat ein Aquarell mit dem Titel „Advent“ gezeichnet. Es ist als Postkarte beim Präsenz-Verlag (www.praesenz-verlag.de) erhältlich.

Am Anfang ein paar kurze Informationen zur Künstlerin:
Friederike Rave wurde 1970 in Flensburg geboren, studierte in Wuppertal Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration. Ihr Diplom machte sie im Jahr 2002. Seitdem ist sie als freiberufliche Illustratorin in Wuppertal und Mecklenburg tätig. Sie hat unter anderem Kinderbücher illustriert, auch christliche.

Ihr Aquarell Advent begegnet uns erst einmal als eine recht bunte und vielleicht etwas verwirrende Darstellung zum Thema Advent. Es lässt sich auf den ersten Blick nicht gleich als adventliches Bild erschließen. Da fehlen einfach die typischen Motive oder sie sind verborgen, die wir normalerweise von einer adventlichen Zeichnung erwarten: den Stern, den Engel, den Tannenzweig, die Kerzen und ähnliches.
Aber halt Kerzen sind ja zu finden, doch nicht gerade so positioniert, dass sie bei uns ein anheimelndes und adventliches Gefühl erzeugen.
Auch einen Tannenzweig können wir finden oder wenigsten ein Abdruck von ihm: Ist das Vertrautes? – Kann uns, was uns normalerweise vertraut ist, dennoch als etwas Unvertrautes begegnen?