für eine Kirche mit Zukunft

Fehler

Die Verletzungen im Dienst in einer kleinen Gemeinde sind von Freunden

(c) sxc.hu/gabetarian

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Wenn man als Pfarrer neu in eine Gemeinde kommt, wird man in der Regel von den meisten Leuten freundlich empfangen und aufgenommen. Jeder möchte erst einmal mehr oder weniger ein guter Freund sein. Hat man in der Gemeinde eine relativ lange Vakanzzeit hinter sich, ist die Gemeinde erst einmal froh überhaupt einen Pfarrer zu haben.

Doch es ist wie bei der Liebe. Ist die Zeit des sich „Kennenlernens“ und des „Verliebtseins“ vorbei und der Alltag eingekehrt, erkennt man schnell seine gegenseitigen Fehler. Das ist normal. Dann kann gute konstruktive Kritik, in Liebe gesagt, einander vorwärts bringen. Schließlich gehört es ja zum Menschsein, auch bei einem Pfarrer dazu, dass man Fehler macht. Doch so liebevoll geht man in einer kleinen Gemeinde, auch wenn es das Gebot Jesu ist, nicht um. Weiterlesen

Wie gehe ich richtig mit Kritik um?

Erst einmal schreibe ich mir diesen Artikel selber, weil ich ein impulsiver Mensch bin und daher auch recht impulsiv bei Kritik reagiere.

Also wie sollte ich mit Kritik umgehen. Hier ein paar Punkte.

  1. Ruhe bewahren und den klaren Kopf behalten! Meistens kommt Kritik unerwartet und aus einer Ecke, mit der man nicht gerechnet hat. Machen sie ruhig ein paar Sekunden Pause zum Sammeln und zum Nachdenken.
  2. Machen sie sich bewusst, dass sie etwas geleistet haben, wie gut oder schlecht spielt erst einmal keine Rolle. Sie haben etwas geschaffen, mit dem der Andere umgeht. Weiterlesen

Gemeindemanagement: Aus Fehlern lernen – kann man das überhaupt oder ist man dann nicht gleich abserviert?

Die Fragestellung ist zwar etwas provokant. Aber ehrlich kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen, dass jemanden, der im Gemeindemanagement gravierende Fehler gemacht hat, in der gleichen Gemeinde noch eine zweite Chance gegeben wird. Oft ist da mindestens ein Gemeindewechsel erforderlich. Manchmal sind es auch die “Fehler” der anderen, die zum Wechsel zwingen. Weiterlesen

Was macht einen Mann zum Mann?

(c) istockphoto.com / OJO_Images

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Das ist die große Frage, auf die es nicht ohne weiteres eine eindeutige Antwort gibt. Frau Muck zitiert in ihrem Artikel den amerikanische Psychotherapeuten Herb Goldberg. Dieser fast die Grundlagen von wahrhaft männlichem Verhalten als die “sieben maskulinen Imperative” zusammen:

  1. “Je weniger Schlaf ich benötige,
  2. je mehr Schmerzen ich ertragen kann,
  3. je mehr Alkohol ich vertrage,
  4. je weniger ich mich darum kümmere, was ich esse,
  5. je weniger ich jemanden um Hilfe bitte und von jemand abhängig bin,
  6. je mehr ich meine Gefühle kontrolliere und unterdrücke,
  7. je weniger ich auf meinen Körper achte -,

desto männlicher bin ich.”

Auch Markus Hofer zitiert Herb Goldberg. Doch ist das wirklich der Ausdruck des Mannseins? Ich finde den Gedanken bedenkenswert, dass das den früheren Tod des Mannes gegenüber der Frau zur Folge hat.
Darf ein Mann keine Gefühle zeigen? Weinen und lachen. Muss man immer der Beste sein? Genügt nicht auch das Mittelfeld im Leben? Ich merke es an mir selber. Da habe ich mir das Ziel gesetzt 61kg abzunehmen. Muss ich die auch wirklich erreichen oder würden es nicht auch 57kg tun? wir setzen uns selber unter Druck. Erzeugen Stress – leider ungesunden Stress. Muss ich mich kaputt machen, nur um zu beweisen, dass ich ein Mann bin?
Wer arbeitet denn nach der 80:20 Formel. Nur 20% an Energie einsetzen um ein 80%iges Ergebnis zu erreichen. Nein, wie oft setzen wir noch 80% an Energie ein um die restlichen 20% zu erreichen. Ist es “unmännlich” nicht perfekt zu sein und Fehler zu machen!?
Vielleicht würde das uns in unserem Mannsein freier machen. Mich jedenfalls tut das – ich kann eben nicht immer alles 100% leisten.

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