für eine Kirche mit Zukunft

Allgemein

Die Kirche im Dorf lassen und ihr Sinn geben

Kirchen an der Donau

Kirchen an der Donau

Manchmal wird die Frage laut:  „Was sollen wir denn mit so vielen Dorfkirchen in unserem Land?“ Ist da nicht mehr Frust als Lust angesagt? Mancher stellt dann die Frage nach der Umnutzung einer Kirche, vielleicht als Wohnraum, als Tagungszentrum, als Senioren heim, als Bibliothek, als Museum und anderes mehr. Sicher manchmal ist es nicht nur eine Frage des Nutzen, sondern eine Frage der Kosten. Weiterlesen

Bin ich Kirche?

Gemeinschaft unterm Kreuz (c) Hajo Rebers / pixelio.de

Gemeinschaft unterm Kreuz
(c) Hajo Rebers / pixelio.de

Vor kurzen kritisierte mich jemand über Facebook: Wenn die Kirche so, wie ich bin, dann ist er froh dass er nicht mehr in der Kirche ist. Das wäre nicht mehr seine Kirche. Nun gut, wenn die Kirche nur so wäre, wie ich bin, wäre es auch nicht meine Kirche. Ich bin zwar als Pfarrer ein Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche, aber ich bin eben noch lange nicht die Kirche an sich. Es ist genauso, wie wenn ein Vertreter eine Firma nach außen vertritt, so ist dieser nicht die Firma. Er bleibt ein Mensch mit seinen eigenen Interessen und Gedanken, auch wenn er im Groben die Firmenphilosophie vertreten muss. Weiterlesen

Christenverfolgung im Irak

NazarenerWir leben im 21. Jahrhundert. Eigentlich müsste doch diese Welt aufgeklärt und tolerant sein. Ja so wünschen wir uns das in Europa oder besser hier in Deutschland. Und manchmal ist die Forderung nach Toleranz so stark, dass diese, die es fordern selber wieder intolerant werden.

Doch jetzt holt uns die Weltpolitik ganz anders ein: mit Radikalismus und Terrorismus. Da gibt es eine radikale Gruppe im Irak, die hat fast über Nacht das habe Land erobert und baut ihn nun auf den Gottesstaat nach der Scharia. Weiterlesen

Kirchen im Greizer Land

Kirche Greiz-Caselwitz

Kirche Greiz-Caselwitz

Ein paar Bilder von Kirchen im Greizer Land. Es ist schon bezaubernd, wie die Kirchen den ländlichen Raum im Vogtland prägen. Sie geben gerade den Dörfern um Greiz ein besonderes Gepräge. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen – egal ob Christ oder Nichtchrist – doch in der Mehrzahl sich für den Erhalt der Kirchen in ihren Orten einsetzen. Weiterlesen

Berufen, die Berufung zu leben

So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid.

Epheser 4,1

Berufung

Berufung

Die Bundestagswahlen 2013 sind gerade vorbei. Noch weiß niemand, wer mit wem kann. Doch für einige Politiker gibt es einschneidende Veränderungen. Sie haben ihr Bundestagsmandat verloren. Vielleicht haben sie sogar vor der Wahl überhaupt nicht damit gerechnet, dass das passieren könnte. Sie haben sich berufen gefühlt Politiker zu sein. Und ehrlich, zu so einem Amt muss man sich berufen fühlen. Denn der, der so ein Amt ernsthaft ausübt, hat es nicht leicht. Neben manchem Schönen, was so ein Amt hat, gibt es erst einmal viel Arbeit. Da reicht kein 12 Stunden-Tag. Und Kritik und Anfeindungen stehen auf der Tagesordnung. Nur das Problem ist, ein dickes Fell, an dem alles abprallt, nützt da nicht. Da muss sachliche und ehrliche Kritik von unsachlicher Kritik und Anfeindung getrennt werden und ernstgenommen werden. Und das ist nicht einfach. Ein echter Politiker zu sein, bedarf einer Berufung. Da kann man sich jetzt gut vorstellen, wie bei manchen die Welt zusammenbricht, wenn das Amt und Mandat verloren geht und man sich eigentlich noch berufen fühlt. Da muss dann wieder ganz von unten angefangen werden.

Es besteht aber auch die Gefahr, dass Politiker Amt und Mandat haben und die Berufung verloren geht. Dann wird Politik nur noch zum Geschäft, zum eigenen Machtstreben, zum eigenen Kalkühl. Dann steht Politik in der Gefahr nicht mehr dem Wohl des Volkes zu dienen. Weiterlesen

Ist Mission der Auftrag der Christen und was ist damit gemeint?

Mission

Jesus Christus spricht: Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Matthäus 28,18-20

Wer das Wort Mission hört, der denkt an Missionare in Afrika, in Südamerika, in Asien oder Australien und sonst wo. Er hat die alten Geschichten im Ohr von dem Missionaren in Papua-Neuguinea oder China. Besonders die Zeit des 18. und 19. Jahrhundert war ja davon geprägt. Wir denken an Bartholomäus Ziegenbalg, der ersten deutschen evangelischen Missionar, oder an Hudson Tayler, dem großen Chinamissionar, oder an Jim Elliot, der im 20. Jahrhundert noch recht jung in Ecuador von den Huaorani-Indianern ermordet wurde.

Natürlich haben wir auch die Kritik über die Mission im Ohr. Das beginnt ja schon bei den Kreuzzügen, dann später bei Zwangstaufen und die Verbindung der Missionare mit den Kolonisten. Und zu diesen schlimmen Fehlern müssen wir auch heute stehen. Ja unsere Väter haben sie getan und wir können sie nicht rückgängig machen. Doch darf uns das hindern, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu den Menschen bei uns und in die weite Welt zu bringen?

Gäbe es die christliche Mission nicht würden auch wir heute nicht glauben – ja und wir würden sogar nicht einmal unsere Kultur und auch unsere Lebenskultur nicht haben. Hätten die irischen Mönche nicht damals Bonifatius im 8. Jahrhundert ausgesandt, würden wir heute anders leben.

Früher unterschied man bei der christlichen Mission zwischen einer äußeren Mission und einer inneren Mission. Äußere Mission war in andere Länder gesendet zu sein. Die innere Mission war das, was im eigenen Land geschah, wobei man da mehr das soziale Engagement sah. Deswegen war die Innere Mission oft mit der Diakonie verbunden. Dagegen war Evangelisation als Bestandteil der Mission oft in der Kirche verpönt. Das überließ man den frommen Kreisen. Da hat sich in unserer Kirche in den letzten Jahrzehnten viel geändert. Überhaupt gibt es diese Zweiteilung nicht mehr. Heute sieht man, dass „sich Mission global ereignet , sie vollzieht sich auf sechs Kontinenten“ (Weltmissionskonferenz von Mexiko City 1963). Mission versteht man als Lebensäußerung der schon in ihrem Wesen missionarischen Kirche.

Überall, auch hier in Deutschland gelten für die Mission einige Grundsätze, die Bartholomäus Ziegenbalg aufgestellt hat:

  • Verwendung der Umgangssprache der örtlichen Bevölkerung,
  • Auseinandersetzung mit den kulturellen Gegebenheiten,
  • Übersetzung der Bibel in die Umgangssprache, ggf. sogar Entwicklung einer Schrift,
  • Alphabetisierung, Aufbau von Schulen und Gründung von Waisenhäusern,
  • Ausbildung örtlicher Prediger und Missionare.

Weitere Informationen über die Arbeit der Missionen der evangelischen Kirche finden sie im Internet unter www.mission.de. Auch wir werden im Kirchenspiegel immer wieder einmal darüber berichten.

Ist U2 bei Jugendlichen aktuell?

Demnächst haben wir Konfirmandenvorstellung. Das Thema ist „Was ist Glück?“ Ursprünglich wollte ich etwas mit dem Märchen „Hans im Glück machen. Doch da bin ich auf das Material der EKD gestoßen. Bei weiteren Suchen fand ich das Lied „I STILL HAVEN’T FOUND WHAT I’M LOOKING FOR“ – Ich habe noch immer nicht gefunden, was ich suche von der Gruppe U2. Nun frage ich kommt die Gruppe bei jungen Leuten noch an? Bei der Generation 30+ kommt es an.

ProChrist in der Pfarrscheune in Fraureuth

Vom 29. März bis 5. April findet in der Pfarrscheune in Fraureuth ProChrist statt. Es beginnt bei uns um 19:40 Uhr kurz vor Beginn der Übertragung aus Chemnitz.
Am Sonnabend, den 28. März, übertragen wir ab 19.30 Uhr den Mitarbeiter-Gottesdienst. Auch dazu wird schon herzlich eingeladen.

Musikalische Kreuzwegandacht mit Bilder von Martin Schongauer

Martin Schongauer - AuferstehungKennen Sie Martin Schongauer? Er ist der zweite große Künstler, dessen Altarbilder im Musée d’Unterlinden in Colmar ausgestellt ist. Neben dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald finden sie ein paar Altarflügel aus dem Antoniterkloster und – hospital in Isenheim, eben von Martin Schongauer. Weiterlesen

Noch einmal Wordcamp Mitteldeutschland 2009

Nun liegt das Wordcamp Mitteldeutschland 2009 schon einige Tage zurück. Für mich war dieses Wordcamp Anlass mich intensiver mit WordPress auseinanderzusetzen.

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass WordPress als Kombination von CMS und Blog hervorragend für Kirchengemeinden eignet. Es lassen sich neben den statische Seiten auch hervorragend Blogseiten und diverse andere Seiten einbinden.

WordPress ist ein universelles Werkzeug, das in Vielem die christlichen Gemeinden bei ihrer Internetpräsentation unterstützen.

Einzig die Template-Erstellung ist nicht ganz einfach. Aber es gibt auch schon diverse Templates für Kirchen und christliche Gemeinden im Internet.

Nun verlost WordPress im Nachgang zudem Wordcamp Mitteldeutschland noch einige Bücher des Verlages Open Source Press.

Herzlich Willkommen auf unserem Weblog

Auf diesem Weblog wurden jetzt alle Beiträge von gemeindearbeit.de, von pfarrer-pc.de, vom Zelttage-Blog und den des Kirchenspiegels zusammengeführt. Es war mir doch zu aufwändig vier Blogs gleichzeitig zu betreuen. Daher wird es jetzt in diesem Blog für alle Themen Beiträge geben.

Stöbern Sie in den neuen und in den alten Beiträgen unseres Blogs. Sicher werden Sie manchen Tipp oder Hinweis auch im Bereich der Gemeindearbeit und der Anwendung des Computers in der Gemeindearbeit finden. Zukünftige Themenschwerpunkte sollen auch die Emergente Kirche, der Emmaus-Kurs und die missionarische Arbeit sein. Zu diesen Themen würden wir uns auch über externe Beiträge freuen.

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