Was meint Jesus, wenn er am Kreuz ruft: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Was meint Jesus, wenn er am Kreuz ruft: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
DIGITAL CAMERA

Dieser Satz aus Matthäus 27,46 gehört zu den tiefsten und verstörendsten Worten des Neuen Testaments. Er ist Schrei, Gebet und Schriftzitat zugleich. Wer ihn verstehen will, muss Psalm 22 mitlesen, die Spannung zwischen Leid und Hoffnung aushalten und erkennen: Gerade in diesem Ruf zeigt sich, wie tief Christus in das menschliche Dunkel hineingeht.

Die Auslegung von Matthäus 27,46 gehört seit jeher zu den schwierigsten Aufgaben christlicher Theologie. Denn der Vers zwingt dazu, mehrere Fragen gleichzeitig zu bedenken: Hat Gott Jesus am Kreuz wirklich verlassen? Wie ist Jesu Schrei im Licht von Psalm 22 zu verstehen? Geht es hier um subjektives Empfinden, um eine reale Heilswirklichkeit oder um beides? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Predigt, Seelsorge und christliches Reden von Gott?

Die Grundthese dieses Beitrags lautet: Jesu Ruf in Matthäus 27,46 ist ein echter Schrei tiefster Not, zugleich ein Gebet mit den Worten von Psalm 22 und damit Ausdruck einer Gottverlassenheit, die nicht als Aufkündigung der Beziehung zum Vater verstanden werden darf, sondern als das Durchleiden der äußersten Tiefe menschlicher Verlorenheit in stellvertretender Hingabe. Gerade deshalb ist dieser Schrei nicht das Ende aller Hoffnung, sondern steht bereits im Horizont von Auferstehung und Rechtfertigung.


1. Der Text und sein biblischer Zusammenhang

Die Lutherbibel 2017 übersetzt Matthäus 27,46:
„Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Die BasisBibel formuliert ähnlich:
„Gegen drei Uhr schrie Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Schon die Überlieferung des aramäischen Lautbildes zeigt, dass Matthäus den Wortlaut dieses Rufes besonders hervorheben will. Im griechischen Text der NA28 / GNT6 lautet die Übersetzung:
Θεέ μου θεέ μου, ἱνατί με ἐγκατέλιπες;
Der Satz entspricht inhaltlich dem Anfang von Psalm 22,2, dessen hebräischer Text in der BHS lautet:
אֵלִי אֵלִי לָמָה עֲזַבְתָּנִי
(Eli, Eli, lama asawtani).

Damit ist von Anfang an klar: Jesus ruft nicht einfach unartikuliert in sein Leiden hinein. Er betet in den Worten der Schrift. Sein Schrei ist nicht sprachlos, sondern biblisch geprägt. Gerade im Moment tiefster Finsternis bleibt Jesus im Raum des Gebets.

Zugleich ist der unmittelbare Zusammenhang von Matthäus 27 bedeutsam. Jesu Ruf erfolgt nicht isoliert, sondern mitten in einer dramatisch komponierten Passionsszene: Finsternis liegt über dem Land, die Spötter verhöhnen ihn, und nach seinem Tod zerreißt der Tempelvorhang. Erde und Felsen beben. Der Hauptmann bekennt schließlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“ (Mt 27,54). Matthäus erzählt das Sterben Jesu also nicht als bloßes Scheitern, sondern als Offenbarungsgeschehen. Der Schrei der Verlassenheit steht im Zentrum eines Geschehens, das von Gottes heilsgeschichtlichem Handeln durchzogen ist.


2. Der Schrei als Klagegebet

Zunächst ist festzuhalten: Jesu Ruf ist ein echter Schrei. Er ist keine rein didaktische Formel und kein bloßer Hinweis auf eine Schriftstelle. Matthäus betont ausdrücklich, dass Jesus „laut schrie“. Der Vers ist also nicht zu entdramatisieren. Er bezeugt ein Leiden, das bis ins Innerste reicht.

Gerade deshalb ist aber entscheidend, dass Jesus sagt: „Mein Gott, mein Gott“. Dieser Anruf zeigt, dass selbst in der Erfahrung tiefster Gottferne die Beziehung nicht abgerissen ist. Jesus schreit nicht ins Leere. Er klagt zu Gott. Das ist ein grundlegendes Kennzeichen biblischer Klage. Klage ist im Alten Testament kein Unglaube, sondern eine radikale Form des Glaubens. Sie hält Gott gerade dort fest, wo sein Handeln verborgen bleibt.

Das „Warum“ ist deshalb nicht in erster Linie als philosophische Ursachenfrage zu hören. Es ist die Sprache des leidenden Gerechten. In den Psalmen meint dieses „Warum“ oft: Warum schweigst du? Warum greifst du nicht ein? Warum verbirgst du dein Angesicht? Es ist die Sprache der Not, die Gott beim Wort nimmt. Jesu Schrei steht in genau dieser Tradition.

Wayne Grudem weist darauf hin, dass Jesu Frage nicht notwendig bedeuten müsse, Gott habe ihn endgültig verlassen, sondern eher den Charakter einer zeitlich zugespitzten Klage trage: Warum hast du mich für diese Zeit preisgegeben?(1)
Dieser Hinweis ist hilfreich, weil er deutlich macht, dass Jesu Schrei nicht gegen seine Sendung ausgespielt werden darf. Jesus weiß um den Weg, den er geht. Aber Wissen hebt Leiden nicht auf. Gerade die bewusste Annahme der Sendung macht den Schmerz nicht geringer.


3. Psalm 22 als Deutungshorizont

Die tiefste exegetische Einsicht liegt darin, dass Matthäus 27,46 nur im Horizont von Psalm 22 angemessen verstanden werden kann. Jesus zitiert nicht irgendeinen Satz. Er ruft den Beginn eines Psalms auf, der mit Verlassenheit anfängt, aber nicht in ihr endet.

Psalm 22 beginnt mit dem Schrei des leidenden Gerechten:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Doch der Psalm führt weiter. Er entfaltet eine Bewegung von Klage zu Vertrauen, von Erniedrigung zu Rettung, von Bedrängnis zu Lob. Gerade darin liegt seine hermeneutische Kraft.

Robert S. Snow und Arseny Ermakov betonen, dass Matthäus seine Leser geradezu dazu einlädt, den ganzen Psalm mitzuhören, nicht nur dessen ersten Vers.(2)
Wenn Jesus Psalm 22 anstimmt, aktiviert er nicht nur den Klang der Verzweiflung, sondern auch die Hoffnung, die im weiteren Verlauf des Psalms aufleuchtet. Der Schrei ist real, aber er ist in eine größere Glaubensgeschichte eingebettet.

Das ist auch theologisch von Gewicht. Denn Psalm 22 bezeugt einen Gerechten, der sich von Gott verlassen fühlt, aber nicht aufhört, Gott zu vertrauen. Besonders wichtig ist dabei der Rückbezug auf Psalm 22,25, wo es heißt, dass Gott das Elend des Elenden nicht verachtet und sein Angesicht nicht vor ihm verborgen hat. Genau diese Spannung macht die christologische Deutung des Psalms so fruchtbar: Jesu Erfahrung des Verlassenseins ist echt, aber sie steht nicht außerhalb der Treue Gottes.

Joseph Ratzinger hat diese Linie eindrücklich aufgenommen. Für ihn betet Jesus mit Psalm 22 den Notschrei Israels und der ganzen leidenden Menschheit. Indem Jesus die Anfangsworte des Psalms spricht, trägt er die Drangsal aller, die unter Gottes Verborgenheit leiden, in das Herz Gottes hinein.(3)
Der Schrei ist also zugleich individuell und stellvertretend: Jesu Leiden ist sein Leiden — und mehr als sein Leiden.


4. Hat Gott Jesus wirklich verlassen?

Hier verdichtet sich die eigentliche theologische Kontroverse. Die christliche Auslegungsgeschichte kennt im Wesentlichen zwei Grundlinien.

4.1 Die Deutung einer realen Verlassenheit

Eine erste Deutungsrichtung versteht Jesu Schrei als Ausdruck einer realen, nicht nur psychologisch empfundenen Gottverlassenheit. Jesus trägt als Stellvertreter die Sünde der Welt und erfährt darum die äußerste Konsequenz der Trennung, die die Sünde hervorbringt. In dieser Perspektive gehört die Verlassenheit wesentlich zur Heilsbedeutung des Kreuzes. Jesus leidet nicht nur unter Menschen, sondern unter dem Gericht, das die Sünde nach sich zieht.

Diese Sicht ist in der Sache eng mit der Lehre von der Stellvertretung verbunden. Donald S. Fortner formuliert entsprechend, dass Jesus an unserer Stelle stand und darum die Verlassenheit durch den Vater erdulden musste, um Gottes Gerechtigkeit zu erfüllen.(4)
Der innere Ernst des Kreuzes wird hier sehr stark betont.

Auch Jürgen Moltmann radikalisiert diese Linie, wenn er von einem Geschehen „zwischen Gott und Gott“ spricht: Die Verlassenheit am Kreuz betreffe nicht nur Jesu menschliches Erleben, sondern reiche in die Beziehung zwischen Vater und Sohn hinein.(5)
Der Gewinn dieser Deutung liegt darin, dass sie das Kreuz nicht verharmlost. Sie nimmt ernst, dass Erlösung nicht billig geschieht.

Gleichzeitig wirft sie erhebliche trinitätstheologische Fragen auf. Wenn der Sohn im strengen Sinn vom Vater getrennt wäre, wie wäre dann noch von Gottes Einheit zu sprechen? Die Gefahr besteht, dass aus dem Rettungsgeschehen eine metaphysische Zerreißprobe innerhalb Gottes wird.

4.2 Die Deutung einer empfundenen, aber nicht ontologischen Verlassenheit

Eine zweite Deutungsrichtung hält darum stärker fest, dass Jesu Schrei die volle Tiefe menschlich erfahrener Gottesferne ausdrückt, ohne dass damit die Einheit von Vater und Sohn aufgehoben wäre. Jesus erlebt Verlassenheit wirklich, aber diese Verlassenheit ist nicht als ontologische Auflösung der trinitarischen Gemeinschaft zu deuten.

Diese Lesart weist mit Recht darauf hin, dass Jesu Schrei selbst ein Gebet ist. Gerade weil Jesus zu Gott spricht, ist die Beziehung nicht ausgelöscht. Jason Porterfield und Scot McKnight unterstreichen zudem, dass Psalm 22 selbst in seinem Fortgang bezeugt, Gott habe das Elend des Leidenden gerade nicht endgültig verworfen.(6)

Die Stärke dieser Position liegt darin, dass sie sowohl die Trinität als auch die Echtheit von Jesu Leiden ernst nimmt. Ihre Schwäche kann dort liegen, wo der Eindruck entsteht, Jesu Schrei sei am Ende nur eine psychologische Befindlichkeit, nicht aber Ausdruck einer objektiven Heilstat.

4.3 Eine vermittelnde Deutung

Theologisch tragfähig erscheint daher eine vermittelnde Lesart: Jesu Verlassenheit ist wirklich, aber sie darf nicht als Auflösung der Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn verstanden werden. Jesus erlebt in seiner menschlichen Existenz die äußerste Tiefe der Gottesferne, der Sündenlast und des Gerichts. Er trägt die Verlorenheit des Menschen stellvertretend. Aber eben in diesem Tragen bleibt er der Sohn, der betet und gehorcht.

So wird der Schrei am Kreuz weder verharmlost noch gegen die Trinität ausgespielt. Jesu Verlassenheit ist reale Heilswirklichkeit — und zugleich bleibt sie im Raum der Beziehung: „Mein Gott“.


5. Die Wirkungsgeschichte: Wie die Christenheit die Stelle gelesen hat

Die Auslegungsgeschichte von Matthäus 27,46 zeigt eine bemerkenswerte Verschiebung. Ulrich Luz beschreibt, dass in den ersten Jahrhunderten die Hauptaufgabe darin bestand, Jesu Schrei mit seiner Gottheit und mit dem Osterglauben zusammenzudenken.(7)
Die Väter wollten festhalten: Christus ist wahrer Mensch und leidet wirklich, aber seine Gottheit wird durch das Leiden nicht aufgehoben. Darum wurde die Verlassenheit häufig so verstanden, dass sie die Erfahrung des Leidens betrifft, nicht aber die Einheit des Logos mit Gott.

Im Mittelalter und in der scholastischen Tradition wurde diese Linie weiter ausgearbeitet. Man unterschied sorgfältig zwischen der hypostatischen Union, der göttlichen Gnade und der leidenden Erfahrung Christi. Christus sei nicht hinsichtlich seiner göttlichen Natur von Gott verlassen, wohl aber hinsichtlich des Trostes und der erfahrbaren Freude.

In der Neuzeit verschiebt sich der Akzent deutlich. Jesu Menschsein tritt stärker hervor. Der Kreuzesschrei wird nun oft als echter Ausdruck menschlicher Angst, Einsamkeit und Glaubensnacht verstanden. Damit geht eine pastoral bedeutsame Entdeckung einher: Christus teilt nicht nur objektiv die Schuld der Menschen, sondern existenziell ihre Dunkelheit.

Zugleich besteht die Gefahr, dass die Heilsbedeutung des Kreuzes in den Hintergrund tritt. Wenn Jesu Schrei nur noch als psychologische Erfahrung gelesen wird, verliert das Kreuz seine Tiefe als stellvertretendes Geschehen. Gerade hier ist theologische Balance nötig.


6. Christologische und soteriologische Bedeutung

Was sagt Matthäus 27,46 über Jesus selbst?

Erstens zeigt der Vers Jesu wahres Menschsein. Jesus leidet nicht scheinbar, sondern wirklich. Er kennt Schmerz, Angst, Ohnmacht und die Erfahrung göttlicher Verborgenheit. Damit wird jede doketische Verflüchtigung seines Leidens ausgeschlossen.

Zweitens offenbart der Vers Jesu Gehorsam. Selbst im tiefsten Dunkel wendet er sich nicht von Gott ab, sondern zu Gott hin. Sein Schrei ist Klage — aber Klage im Glauben. Gerade darin bleibt Jesus der gehorsame Sohn.

Drittens hat der Vers eine klare soteriologische Dimension. Jesu Leiden ist nicht nur individuelles Leiden, sondern stellvertretendes Leiden. Er trägt die Gottferne, die der sündige Mensch kennt oder verdient. Damit wird der Schrei zum Ausdruck des Sühn- und Versöhnungsgeschehens.

Viertens zeigt sich in diesem Vers die Schriftgebundenheit Jesu. Jesus stirbt nicht außerhalb der Heilsgeschichte Israels, sondern in ihrer Mitte. Sein Sterben erfüllt nicht nur zufällig alte Texte; es geschieht in bewusster Identifikation mit dem leidenden Gerechten der Psalmen.

So gesehen ist Matthäus 27,46 ein Brennpunkt christologischer Wahrheit: Hier zeigt sich Jesus als wahrer Mensch, gehorsamer Sohn, leidender Stellvertreter und Erfüller der Schrift.


7. Pastoraltheologische Konsequenzen

Gerade für Predigt und Seelsorge hat diese Stelle enorme Bedeutung. Denn sie verhindert zwei falsche Vereinfachungen: zum einen eine billige Vertröstung, zum anderen eine hoffnungslose Verzweiflung.

Jesu Schrei zeigt zunächst: Klage ist erlaubt. Christlicher Glaube besteht nicht darin, Leid fromm zu beschönigen. Wer fragt, ringt und schreit, steht nicht außerhalb des Glaubens. Im Gegenteil: Die Psalmen und Jesu Kreuz zeigen, dass Klage eine legitime Sprache der Gottesbeziehung ist.

Zugleich zeigt die Stelle: Gottesferne ist nicht identisch mit Gottlosigkeit. Menschen erleben Zeiten, in denen Gott fern, verborgen oder schweigend erscheint. Matthäus 27,46 macht deutlich, dass solche Erfahrungen nicht außerhalb des Glaubens liegen müssen. Gerade in der Klage kann sich tiefer Glaube zeigen.

Darüber hinaus eröffnet die Stelle einen starken Trost: Es gibt keinen Abgrund menschlicher Verlassenheit, in den Christus nicht selbst hinabgestiegen wäre. Deshalb kann christliche Seelsorge mehr sein als religiöse Erklärungshilfe. Sie darf Menschen im Dunkel begleiten, weil Christus selbst diesen Weg gegangen ist.

In diesem Sinn hat die neuere Deutung der Passage seelsorgerliche Chancen eröffnet. Wenn der Schrei Jesu nicht nur metaphysisch, sondern auch existenziell ernst genommen wird, dann wird Christus zum Begleiter aller, die an Gottes Verborgenheit leiden. Doch diese seelsorgerliche Öffnung darf nicht dadurch erkauft werden, dass die Heilsbedeutung des Kreuzes verblasst. Gerade beides gehört zusammen: Christus ist solidarisch mit den Leidenden, weil er stellvertretend für sie leidet.


8. Schluss

Matthäus 27,46 gehört zu den tiefsten und zugleich herausforderndsten Sätzen des Neuen Testaments. Jesu Ruf „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ist weder bloß ein Ausdruck subjektiver Verzweiflung noch nur ein dogmatisches Lehrstück über Sühne. Er ist beides und mehr: ein echter Schrei tiefster Not, ein Gebet mit den Worten von Psalm 22, ein Hinweis auf die stellvertretende Tiefe des Kreuzes und ein Wort, das bereits im Horizont der Auferstehung steht.

Darum ist der Satz nicht als hoffnungsloser Absturz in die Gottlosigkeit zu verstehen. Gerade weil Jesus „Mein Gott“ sagt, bleibt der Schrei Beziehung. Gerade weil er Psalm 22 betet, steht der Schmerz im Raum einer Hoffnung, die durch das Leiden hindurchträgt. Und gerade weil Jesus diesen Schrei stellvertretend ausspricht, wird er zum Trost für alle, die selbst nur noch fragen können: Warum?

So lässt sich zusammenfassend sagen: Am Kreuz betet Jesus die tiefste Klage des leidenden Gerechten und trägt darin die Gottferne der Welt, damit Verlassene nicht verlassen bleiben.

Quellen

  1. Wayne Grudem, Biblische Dogmatik: Eine Einführung in die Systematische Theologie, übers. von Volker Jordan (Bonn; Hamburg: VKW; arche-medien, 2013), 638.
  2. Robert S. Snow und Arseny Ermakov, Matthew: A Commentary in the Wesleyan Tradition, hg. von George Lyons, New Beacon Bible Commentary (Kansas City, MO: Beacon Hill Press, 2019), 399.
  3. Joseph Ratzinger, Jesus von Nazareth: Beiträge zur Christologie, hg. von Gerhard Ludwig Müller, Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften, Bd. 6/1 (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2013), 576–577.
  4. Donald S. Fortner, Discovering Christ in the Gospel of Luke (Durham: Go Publications, 2012), 436.
  5. Jürgen Moltmann, Der gekreuzigte Gott: Das Kreuz Christi als Grund und Kritik christlicher Theologie (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2007), 144; ders., Trinität und Reich Gottes (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1994), 94–95.
  6. Jason Porterfield und Scot McKnight, Fight Like Jesus: How Jesus Waged Peace Throughout Holy Week (Harrisonburg, VA: Herald Press, 2022).
  7. Ulrich Luz, Matthew 21–28: A Commentary, hg. von Helmut Koester, Hermeneia (Minneapolis, MN: Augsburg, 2005), 545–547.

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Kommentar verfassen