Mose in Meriba an der Wüste Zin (KI generiert)

Warum konnte Mose das Gelobte Land nicht betreten?

Inhaltsübersicht

Mose in Meriba an der Wüste Zin (KI generiert)
  • 1. Einleitung: Das Problem der verweigerten Landnahme Moses
  • 2. Die beiden Meriba-Traditionen: Exodus 17 und Numeri 20
  • 3. Geographischer und geschichtlicher Ort: Wüste Zin und Kadesch
  • 4. Der Kontext vor Numeri 20: Exodus, Kundschafterkrise und Wüstengeneration
  • 5. Exegese von Numeri 20,1-13: Krise, Auftrag, Verfehlung und Urteil
  • 6. Urtextliche Beobachtungen: zentrale hebräische Begriffe
  • 7. Kommentarvergleich: Was war Moses Schuld?
  • 8. Gottes Heiligkeit, Gottes Gerechtigkeit und die Grenze geistlicher Leitung
  • 9. Der Kontext nach Numeri 20: Edom, Aaron, Eleasar, Josua und die neue Generation
  • 10. Christologische und neutestamentliche Perspektive
  • 11. Antwort auf die Leitfrage und homiletisch-gemeindepädagogische Anwendung
  • 12. Schluss

Hirte sein

Predigt zu Sonntag Misericordias Domini 2021 – Hesekiel 34,1-16.31

Liebe Gemeinde,
haben Sie nicht auch den Eindruck, dass es mit der Corona-Politik in unserem Land an mancher Stelle hoch und runter geht und unsere Politiker selbst nicht mehr so richtig wissen, was sie tun sollen. Sie schieben sich den schwarzen Peter der Verantwortung hin und her. Vielleicht hat das auch etwas mit den vor uns liegenden Bundestagswahlen im September zu tun. Doch das ist völlig unangebracht. Gerade in dieser Phase der Corona-Krise brauchen die Menschen in unserem Land Politiker, die klare Verantwortung übernehmen. Sie können auch in dieser Situation Fehler machen.

Spirituelles Gemeindemanagement: Organisationsformen der Gemeindeleitung

Wie jedes Unternehmen im Profitbereiche und im Non-Profit-Bereich braucht eine Gemeinde Führung und Leitung. Das ist auch in der Bibel so vorgegeben. Schon im Alten Testament finden wir verschiedene Strukturen der Leitung, z.B. bei Mose und dem Gottesvolk, im Neuen Testament bei Jesus und seinen Jüngern und dann in der urchristlichen Gemeinde.

In der Kirche hatte sich ein gewissermaßen pastorales Modell der Gemeindeleitung durchgesetzt. Der Pfarrer oder die Pfarrerin als hauptamtlicher Gemeindeleiter/in. Es ist sozusagen das Hirtenmodell. Dieses bestimmt in abgewandelter Form nach wie vor das Leitungsprinzip vieler Gemeinden.