Plötzlich sind sie zu hören!
Apostelgeschichte 2,1-18 – Andacht Pfingstsonntag

Am Himmel regt sich kein Lüftchen, nichts Besonderes. In den Straßen wimmelte es von Menschen. Es war normal zu Pfingsten in Jerusalem. Jedes Jahr kam eine bunte Völkerschar aus aller Herren Länder in die Stadt. An das Sprachengewirr hatte man sich gewöhnt. Der Geldbeutel wurde gefüllt. Man kam zusammen, um den Bund Gottes mit seinen Menschen zu feiern. Man erinnerte sich dankbar an die zehn Gebote, an Gottes große Orientierungs- und Lebenshilfe. Man traf alte Freunde.
Irgendwo hinter verschlossenen Türen waren die Freunde Jesu mit der bangen Frage, wie es weitergehen soll, nachdem Jesus sie endgültig verlassen hatte. Von Aufbruchsstimmung war keine Spur. Mit einer großen Überraschung Gottes war an diesem Pfingsttag nicht zu rechnen. Es kam alles anders. Was war passiert? Wir lesen Worte aus der Apostelgeschichte Kapitel 2:






Das war die große Frage, die die Frauen bewegte, als sie sich im Dunkel des Ostermorgen auf dem Weg zum Felsengrab machten. In das Felsen Grab wurde zwei Tage zuvor der Leichnam Jesu bestattet. Vor diesen Grab befand sich ein großer Rollstein, der doch schon etwas mehr Manneskraft benötigte, um ihn bewegen zu können. Ein großes Hinternis für die Frauen, um zu dem Leichnam Jesu zu gelangen.
Was hat die Friedhofsverwaltung einer Kirchengemeinde mit missionarische Gemeindearbeit zu tun? Auf den ersten Blick sicherlich erst einmal nichts. Das eine ist ein mehr oder wenig aus der Geschichte heraus gewachsener Dienstleistungsauftrag vieler Kirchengemeinden und das Andere ist der Auftrag Jesu. Dennoch ist sehr oft beides zu leisten.