Melchisedek mit Brot und Wein (KI generiert)

Melchisedek, sein Priestertum und seine Rolle im ewigen Priestertum Christi

Einleitung

Melchisedek mit Brot und Wein (KI generiert)
Melchisedek mit Brot und Wein (KI generiert)

Melchisedek gehört zu den geheimnisvollsten Gestalten der Heiligen Schrift. Im Alten Testament wird er nur an zwei Stellen ausdrücklich genannt: in Genesis 14,18–20 und in Psalm 110,4. Dennoch nimmt er im Hebräerbrief eine Schlüsselstellung ein, vor allem in Hebräer 7. Das liegt nicht an einer bloßen Vorliebe für Nebengestalten, sondern daran, dass in Melchisedek eine priesterliche Ordnung sichtbar wird, die älter ist als das levitische Priestertum, nicht auf genealogischer Abstammung beruht und gerade deshalb geeignet ist, auf das Priestertum Jesu Christi hinzuweisen. Der Hebräerbrief greift die knappe Szene aus Genesis 14 im Licht von Psalm 110 auf und macht daraus ein Hauptargument für die Überlegenheit Christi gegenüber dem alten Kultus. Melchisedek wird dabei weder als Randnotiz noch als fromme Kuriosität behandelt, sondern als von Gott gegebene Vorausgestalt, an der das Neue Testament das ewige Priestertum Christi erläutert. [1][2][4][5][6]

Das Kloster – der Messias ist einer von uns

Klosterruine Boitzenburg
Klosterruine Boitzenburg

Es wird eine Geschichte von einem alten Kloster erzählt, welches harte Zeiten durchlebte. Vor langer Zeit hatte es eine große Blütezeit. Doch in Folge von Wellen der anti-monastischen Verfolgung in dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert und der Zunahme des Säkularismus im 19. Jahrhundert hatte es alle seine Filialen verloren und wurde soweit dezimiert, dass nur noch fünf Mönche mit dem verfallenen Stammhaus übrig blieben: der Abt und vier andere Mönche, alle im Alter weit über die siebzig. Offensichtlich war alles zum Sterben verurteilt. Es sah wirklich düster aus.Weit drinnen in den Wäldern rund um das Kloster gab es eine kleine Hütte. Diese nutzte ein Rabbiner aus der Stadt gelegentlich als Einsiedelei. Durch das langjährige Gebet und die Kontemplation konnten die Mönche immer geistlich spüren, wenn der Rabbi in der Einsiedelei war. „Der Rabbi ist in den Wäldern, der Rabbi ist wieder da“, flüsterten sie sich dann untereinander zu.