Reformieren = Erneuern und verändern!

Am Vortag zum Reformationstag kommen einen schon einige Gedanken zu dem Thema Reformieren und Erneuern. Und irgendwie ist das Leben ein ständiges Erneuern und Reformieren, Loslassen von Alten und Gewohnten und Anfangen von etwas Neuen.

Doch so leicht ist das Reformieren nicht, weil es immer etwas mit loslassen zu tun hat. Wir wissen aber, wie schwer das fällt, Altes und Gewohntes loszulassen, aus bisherigen guten Gleisen heraus zu müssen.

In unserer modernen Gesellschaft wird das aber heute von uns viel häufiger gefordert als früher.  Auch wenn es uns selbst heute nicht leicht fällt, müssen wir es tun.

Und Neues denken – das ist der nächste Schritt um vorwärts zu kommen, um eine Zukunft zu haben.

Auch in der Kirche und in der Verkündigung des Evangeliums ist das gefragt. Gerade bei uns und bei den in der Region stattfindenden Strukturveränderungen. Leicht ist das nicht.

Auch dem alten Luther ist das nicht leicht gefallen. Geholfen hat ihn bei all seinem Ringen seine Anbindung an Gott, sein festes Gottvertrauen: “Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen.”

Auch Jesus selber verließ die alten Gleise und dachte und verkündete Neues – zum Wohle und zum Heil der Menschen, die Gute Nachricht.

Darum lasst uns von dem herausfordern.

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