Androikus und Junia (KI generiert)

Eine Frau als Apostel!? – Für die frühe Kirche kein Problem. Und später?

Androikus und Junia (KI generiert)

1. Ein unscheinbarer Vers mit großer Sprengkraft

Römer 16,7 ist nur ein kurzer Grußsatz im langen Schlusskapitel des Römerbriefs. Und doch hat kaum ein einzelner Vers der paulinischen Briefe eine so intensive Debatte ausgelöst wie dieser. Paulus schreibt: „Grüßt Andronikus und Junia, meine Verwandten und meine Mitgefangenen; sie sind ausgezeichnet unter den Aposteln und waren schon vor mir in Christus.“[1] Schon in dieser knappen Formulierung steckt erstaunlich viel: Paulus nennt zwei Personen, verbindet sie eng miteinander, lobt sie in ungewöhnlich hoher Weise und verortet sie sehr früh in der Geschichte des Christusglaubens.

Gebt der Liebe in der Ehe eine Chance!

(c) sxc.hu/theswedish
(c) sxc.hu/theswedish

„Ach Herr Pfarrer, wir haben uns auseinander gelebt. Wir haben keine Gefühle mehr füreinander. Es ist keine Liebe mehr da.“

Wie oft hört man das als Pfarrer von Menschen, die sich in ihrer Ehe auseinander gelebt und getrennt haben. Sie haben sich vielleicht nach 5 Jahren, 10 Jahren oder kurz vor der Silberhochzeit getrennt. Manchmal sind familiäre oder berufliche Einschnitte der Auslöser. Die Kinder sind aus dem Haus, einer der Ehepartner hat eine neue Arbeitsstelle und vieles mehr.

Auch einige von mir getraute Paare sind schon geschieden. Doch kann man das nicht verhindern, dass die Liebe erkaltet und stirbt? Und was ist, wenn die Liebe erkaltet ist? Kann man ihr nicht eine neue Chance zum Aufblühen geben?