für eine Kirche mit Zukunft

Gedanken

Glaube als Wagnis

Man stellt sich ja immer wieder einmal die Frage: Was ist Glaube? Die Bibel und ganz besonders der Hebräerbrief geben uns dazu eine ganz prägnante Definition:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11,1 (Luther)

Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.

Hebräer 11,1 (Neue Genfer Übersetzung)

In Vorbereitung einer Bibelarbeit ist mir dazu eine kleine Geschichte begegnet, die das illustriert:

Ein Mann fuhr mit seinem Auto durch die Wüste. Da blieb das Auto stehen und fuhr nicht mehr weiter. Darum ging der Mann auf der Straße zu Fuß weiter. Die Sonne brannte auf die Erde. So bekam er Durst. Er wurde immer matter und stolperte nur noch die Straße entlang bis er schließlich zu einer fast zerfallenen Hütte kam. Das Dach war schon abgerissen und die Türen aus den Angel gehoben. Weiterlesen

Ist das denn gerecht?

 Ist das denn gerecht? Diese Frage hören wir immer wieder oder haben sie auch selber schon gestellt. Besonders dann stellen wir sie, wenn wir eine Ungerechtigkeit nach der anderen erfahren. Es gibt ja solche Tage, da hat man das Gefühl es geht den ganzen Tag so ab.

Wie viele Menschen empfinden eine Verkehrsstrafe für ungerecht? Nur weil sie mal kurz ein paar Minuten geparkt haben, müssen sie gleich 30 Euro Strafe zahlen. Die Aufzählung von solchen “Ungerechtigkeiten” könnte man fortsetzen.
Um eine andere Art der Gerechtigkeit geht es hier bei Paulus:

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.
Römer 5,1

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Von guten Mächten wunderbar geborgen – Gedanken zum Jahreswechsel

Der Jahreswechsel steht bevor. Man blickt zurück und blickt nach vorn. Ich denke in dieser Zeit gern an das Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, dessen letzter Vers so lautet:

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

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Wenn nicht …, nicht Christi Verheißung in uns?

Wenn uns der Geist bewegen soll, ohne dass wir uns bewegen; uns erleuchten soll, ohne dass wir denken; uns heiligen soll, ohne dass wir wollen; uns gehorsam machen soll, ohne dass wir gehorchen; uns vom Bösen erlösen soll, ohne dass wir es lassen; so haben wir nicht Christi Verheißung für uns.

Adolf Schlatter

Geschichte zur Jahreslosung 2011

“Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem” (Römer 12,21)

In der Vorbereitung meiner Neujahrspredigt über die Jahreslosung ist mir folgende Geschichte begegnet, die mich selber sehr ergriffen hat und die bei mir auch Teil meiner Predigt wird:

Die Geschichte des Evangelisten Dapozzo

Der Evangelist Dapozzo erzählt: „Jahrelang habe ich um meines Glaubens willen in einem deutschen Konzentrationslager gelitten. Weiterlesen

Euch ist ein Kindlein heut geboren

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
(Lukas 2,10-12) Weiterlesen

Muss man immer gleich eine Kirche, die nicht regelmäßig gebraucht wird, umwidmen?

Kirchengebäude, so seltsam das klingen mag, rechnen sich nicht in ihrer „Auslastung“, sondern in ihrer Ausstrahlung.

Quelle: Welt-Online

In diesem Artikel gibt der Autor Dankwart Guratzsch ein paar nachdenkenswerte Gedanken darüber, ob es wirklich Sinn macht eine nicht regelmäßig genutzte Kirche gleich umnutzen zu müssen. Weiterlesen

Schluß der Predigt am Heiligabend – oder ?!

Sollte ich am Heiligen Abend so meine Predigt beenden?

“Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest, und den vielen, die sich erst in einem Jahr wieder hier einfinden werden, ein glückliches neues Jahr, gesegnete Ostern, schöne Pfingsten und einen erholsamen Urlaub.“

Reformieren = Erneuern und verändern!

Am Vortag zum Reformationstag kommen einen schon einige Gedanken zu dem Thema Reformieren und Erneuern. Und irgendwie ist das Leben ein ständiges Erneuern und Reformieren, Loslassen von Alten und Gewohnten und Anfangen von etwas Neuen.

Doch so leicht ist das Reformieren nicht, weil es immer etwas mit loslassen zu tun hat. Wir wissen aber, wie schwer das fällt, Altes und Gewohntes loszulassen, aus bisherigen guten Gleisen heraus zu müssen. Weiterlesen

Auszeit

www.sxc.hu/iotdfi

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Beim Sport kennen wir sie – die Auszeit. Bei manchen Sportarten kann sie der Trainer einfordern, um mit den Spielern die aktuelle Situation und die nächsten Spielzüge zu besprechen. Wie kann der Gegner besser angegriffen und überwunden werden? Wie kann man besser die Verteidigung aufstellen? Weiterlesen

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