für eine Kirche mit Zukunft

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Gemeindediakonie ist die besondere Herausforderung für die Kirche auf dem Lande

Unsere kleinen Kirchengemeinden auf dem Lande haben sicher alle Hände voll zu tun, das normale Gemeindeleben am Laufen zu halten. Dafür zu sorgen, dass noch in ihren Kirchen in gewissen Abständen Gottesdienste stattfinden, auch dass die Gebäude unterhalten werden, dass nach Möglichkeit auch ein Kinder- und Jugendprogramm in der Vernetzung mit anderen Gemeinden stattfindet, dass es Konfirmandenunterricht gibt. Dafür gehen bei manchen Gemeinden sicher fast nahezu alle Kräfte und alle Energie drauf. Und doch ist es sicher das Wichtige und dennoch nicht das Nötige, was da alles getan wird um so das Evangelium zu den Menschen zu bringen und ihnen nahe zu sein. Weiterlesen

Wenn uns die Worte fehlen

(c) sxc.hu/kaike75

(c) sxc.hu/kaike75

Im Dienst als Pfarrer hat man nicht nur Menschen zu beerdigen, die über 80 oder noch älter sind. Da kommt es schon vor, dass man Angehörige von jungen Menschen in ihrer Trauer und ans Grab begleiten muss. Man erlebt es mit, wie Mütter ihre Kinder beerdigen müssen, wie sie um sie trauern. Man erlebt es mit wie Väter Gott anklagen und weinen. Manchmal ist es die Folge einer schweren langen Krankheit, dass ein junger Mensch stirbt. Da kann man schon unter Umständen in dieser Zeit die Familie begleiten. Ein anderes Mal ist der Tod des jungen Menschen oder sogar des Familienvaters die Folge eines Verkehrsunfalls oder noch ganz anderer Schicksalsschläge. Dann ist der Schock und das Erschrecken sehr groß. Alles ist unfassbar und irreal. Es stellt sich nun die Frage: Wie geht man damit um?

Eins ist sicher: Worte des Trostes und vieles Reden helfen dabei sehr wenig. Sie sind eher noch eine Belastung. Auch wenn die Freunde des Hiobs in der Bibel später im Umgang mit Hiob viele Fehler gemacht haben, sie hielten zu ihm: Weiterlesen

Der Dienst als Pfarrer kann alte Wunden aufreißen

(c) sxc.hu/Marzie

(c) sxc.hu/Marzie

Es klingt vielleicht wie eine Binsenweisheit, aber man muss es sich immer wieder einmal bewusst machen, denn im Alltag erlebt man es ja auch so. Als Pfarrer ist man selbst verletzbar. Man ist keine Maschine, kein Roboter, welcher keine Gefühle hat. Man bringt in seinen Dienst seine Gefühle und Empfindungen mit hinein. Man kann sie nicht abschalten. Das ist gut so. Denn wer Liebe predigt, sollte auch Liebe üben. Selbst Jesus hat Tränen vergossen (z.B. Johannes 11,35).

In der Seelsorge begegnen uns Menschen mit ihren kleinen und großen Schicksalsschlägen. Manchmal sind es kleine Sachen, die aber für sie selbst große Belastungen sind. Als Seelsorger müssen wir den anderen, mit jeder Sache ganz ernst nehmen. Doch dann fallen uns unsere eigenen Schicksalsschläge ein. Weiterlesen

Den Mitarbeiter bedrückt etwas

Eigentlich wollte ich das Nehemia-Buch kapitelweise durchgehen. Doch in dem Buch ist so vieles zu finden, was für das Gemeindemanagement wichtig ist, dass wir uns doch kleiner Einheiten ansehen müssen.

Nehemia hat von dem Zustand Jerusalems gehört. Es bedrückt ihn. Er hat seine Not schon Gott geklagt. Doch er bleibt traurig. In dieser Situation versieht er seinen Dienst beim König Artahsasta (Nehemia 2). Der König merkt sofort, dass seinen Mitarbeiter etwas bedrückt und traurig macht. Und genau das gefällt mir an dem König. Er achtet auf seine Mitarbeiter. Ihm ist es nicht egal, wie es seinen Mitarbeitern geht. Er sagt nicht: Hauptsache, die machen ihren Job. Was die privat machen, das geht mich nichts an!” Nein, er sieht die Not und die Trauer seines Mitarbeiters. Weiterlesen

Weihnachten im Schuhkarton

Logo Weihnachten im Schuhkarton

Logo Weihnachten im Schuhkarton

Ab 15. Oktober bis 15. November 2009 findet die Aktion Weihnachten im Schuhkarton in unseren Kirchengemeinden Fraureuth und Gottesgrün und in ganz Deutschland statt, die weltweit größte Geschenk-Aktion ihrer Art für Kinder in Not. Dazu gibt es für die Päckchen viele Sammelstellen. Unzählige Helfer in Deutschland verwandeln einfache Schuhkartons in liebevoll gefüllte Weihnachtspäckchen für Kinder. Kleine Menschen, die in Armut aufwachsen und jeden Tag mit Elend konfrontiert sind, spüren plötzlich die Liebe und Zuneigung von Menschen in weit entfernten Ländern.

Für die Päckchen gibt es viele Sammelstellen. Die Annahmestellen in unseren Kirchengemeinden sind bei Sabine Schneider, Greizer Straße 4, 08427 Fraureuth und bei Christel Ziehrgiebel, Ortstraße 37, 07987 Gottesgrün.

Bitte vergessen Sie nicht, dass jeder Schuhkarton nach Möglichkeit ein Reisegeld von 6 € benötigt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Flyern, die Sie in den Annahmestellen bzw. im Pfarramt erhalten, bzw. können Sie sich auch auf dem Weblog der Kirchgemeinde unter www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog und unter der Webseite von Weihnachten im Schuhkarton www.weihnachten-im-schuhkarton.de informieren.

 

 

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