Goldbroiler-Rub – würzige Erinnerung und Grillgenuss in einem

Goldbroiler-Rub – würzige Erinnerung und Grillgenuss in einem

Goldbroiler-Rub

Wer in der DDR groß geworden ist, erinnert sich sicher noch an ihn: den legendären Goldbroiler aus der Broilerbar – außen knusprig goldbraun, innen wunderbar saftig und mit einem unverwechselbar würzigen Aroma. Heute feiert dieser Klassiker sein Comeback – nicht nur im Backofen, sondern auch auf Grill und Smoker.

Das Geheimnis steckt in einer besonderen Gewürzmischung: Paprika, Knoblauch, eine sanfte Currynote und feine Kräuter sorgen für die goldgelbe Farbe und den herzhaften Geschmack. Ob ganzes Hähnchen, einzelne Schenkel oder gegrillte Keulen – mit dem Goldbroiler-Rub holst du dir den Geschmack von damals direkt auf den Teller.

Das Beste: Der Rub ist im Grunde eine Marinade in Pulverform – würzig, leicht süßlich, mit Paprika- und Knoblauchnoten und einer dezenten Currynote. Er lässt sich schnell und einfach selbst herstellen, mit oder ohne Thermomix.

Hier findest du ein erprobtes Rezept für ca. 4–6 Hähnchen (oder 8–10 Keulen) und Tipps, wie du die Würze ganz nach deinem Geschmack anpassen kannst.

Wie man heute glaubwürdig über Jesus spricht – jenseits von Trends

Wie man heute glaubwürdig über Jesus spricht – jenseits von Trends

von KI erstellt

Ein Plädoyer für Tiefe, Kontextsensibilität und einen langen Atem

In Deutschland gibt es keinen Jesus-Hype , sondern eher Gegenwind. Trotzdem können und sollen wir glaubwürdig über Jesus sprechen: mit Tiefe, kultureller Sensibilität und einem Lebensstil leben, der die Botschaft verkündigt.


Jesus ist wieder sichtbar – zumindest in manchen Medien. Serien wie The Chosen, Werbespots wie He Gets Us oder Filme wie Jesus Revolution lassen vermuten: Es gibt wieder eine gewisse Offenheit für geistliche Themen. Doch während in den USA tatsächlich ein gewisser „vibe shift“ spürbar ist, erleben wir in Deutschland sehr oft das Gegenteil: Kirchenaustritte auf Rekordniveau, eine wachsende Distanz zur Kirche und eine Kultur, die christliche Themen werden eher skeptisch oder nur ganz privat betrachtet.

Was bedeutet das für uns als Christinnen und Christen? Sollen wir auf die mediale Wellen aufspringen – oder gibt es einen tieferen, tragfähigeren Weg, über Jesus zu reden, der auch in einem Klima des Gegenwinds Bestand hat?

Gemeindegründung aus Glauben – Fünf Kernprinzipien für heute

Gemeindegründung aus Glauben – Fünf Kernprinzipien für heute

von KI erstellt

Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch die Straßen Ihrer Stadt oder Ihres Dorfes. Häuser, Cafés, Schulen, Spielplätze. Menschen eilen zur Arbeit, Jugendliche sitzen auf einer Parkbank, Familien gehen einkaufen. Und dann stellen Sie sich die Frage: Wo ist hier Kirche sichtbar?

Für viele Menschen in unseren Regionen ist Kirche unsichtbar geworden – oder sie nehmen sie nur noch als Institution wahr. Sie läutet vielleicht sonntags die Glocken, aber ihr Alltag bleibt davon unberührt.

Gleichzeitig wissen wir: Gott liebt diese Menschen und möchte ihnen begegnen. Genau hier beginnt der Herzschlag von Gemeindegründung.

Gemeindegründung bedeutet nicht zuerst neue Programme oder große Gebäude. Es geht darum, neue Orte zu schaffen, an denen Menschen Gott begegnen können, und Gemeinschaften zu bauen, in denen Evangelium gelebt und geteilt wird.

Gemeindepicknick

Gemeindepicknick

Rezepte und ein Snack-Plan für 20 Personen

Picknick

Ein Gemeindepicknick ist die perfekte Gelegenheit, um nach dem Gottesdienst noch Gemeinschaft zu erleben und die Sonne zu genießen. Ob im Pfarrgarten, am See, im Stadtpark, auf einer Wiese oder im Wald – gemeinsam essen, lachen und reden gehört zum Christsein einfach dazu.
Damit das Picknick entspannt gelingt, braucht es leckere Snacks, die unkompliziert, transportabel und auch ohne Besteck genießbar sind. Dieser Snack-Plan bietet Rezepte für ca. 20 Personen und ist die perfekte Starthilfe für euer nächstes Gemeindepicknick.


Kirchlicher Datenschutz und KI

Kirchlicher Datenschutz und KI

Wie wir verantwortlich mit neuen Technologien umgehen

mit ChatGPT erstellt

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine Science-Fiction mehr – sie ist in unserem Alltag angekommen. Ob bei automatischen Übersetzungen, beim Schreiben von Texten oder bei der Erstellung von Kalenderterminen: KI-gestützte Tools wie ChatGPT, DeepL, Grammarly oder Office Copilot sind aus vielen Arbeitsbereichen nicht mehr wegzudenken.

Auch in kirchlichen Einrichtungen hält diese Technologie Einzug. Pfarrerinnen und Pfarrer nutzen KI für Andachtstexte. In der Öffentlichkeitsarbeit helfen KI-Systeme beim Schreiben von Beiträgen. Und in der Verwaltung werden E-Mails stilistisch überarbeitet oder Formulare optimiert.

Was bedeutet das für den Datenschutz – speziell nach dem DSG-EKD? Denn eines ist klar: Wo personenbezogene Daten verarbeitet werden, gelten verbindliche rechtliche Regeln. Und die hören nicht an der Kirchentür auf.

mit KI erstellt

Gemeinsame Nutzung der Bibelsoftware Logos und der KI ChatGPT

Wie lassen sich tiefgehende Bibelstudien mit modernen KI-Tools verbinden? Wer regelmäßig mit der Logos Bible Software arbeitet – sei es für Predigtvorbereitung, Bibelarbeiten oder akademische Theologie – weiß, wie mächtig dieses Werkzeug ist. Doch ebenso erkennt man schnell: Die Fülle an Kommentaren, Sprachdaten und theologischen Informationen ist oft komplex, manchmal sogar überwältigend.

mit KI erstellt
mit KI erstellt

Hier kommt ChatGPT ins Spiel – als intelligenter Assistent, der hilft, komplizierte Inhalte zu verstehen, zu strukturieren und für die Praxis aufzubereiten. In diesem Artikel zeige ich, wie sich Logos und ChatGPT sinnvoll kombinieren lassen – ohne technische Hürden, aber mit großem Mehrwert: für alle, die biblisch fundiert arbeiten und zugleich verständlich kommunizieren möchten. Egal ob im Studium, im Pfarramt oder in der Gemeindearbeit.

Ein Überblick über das Buch Ester (KI generiert)

Esther – Mut in schwierigen Zeiten

Es gibt Momente, in denen man nicht mehr ausweichen kann. Man steht da – zwischen Angst und Verantwortung – und weiß: Jetzt kommt es auf mich an. Vielleicht hat jede Zeit ihre „Esther“-Momente.

Im kommenden Jahr (Winter/Frühling 2026) beschäftigen sich manche christlichen Gemeinden im Rahmen der Ökumenischen Bibelwoche mit einer außergewöhnlichen Frau aus dem Alten Testament: Esther. Ein biblisches Buch, das wie ein historischer Roman wirkt – politisch, spannend und überraschend aktuell.

Esther lebte vor fast 2.500 Jahren im Hof des persischen Königshaus. Sie ist eine junge Frau mit Migrationsgeschichte, jüdisch, schön, klug – und sie verbirgt ihre Herkunft, weil sie um ihr Leben fürchten muss. Doch dann gerät ihr eigenes Volk in Gefahr. Die Zeit des Versteckens ist vorbei. Und es stellt sich die Frage: Wird sie schweigen? Oder wird sie sich einsetzen?

Esther entscheidet sich – zögernd, aber entschlossen. Sie geht zum König, riskiert alles, um Menschen zu retten, die keine Stimme haben. Und sie wird gehört.

Ein Überblick über das Buch Ester (KI generiert)

„Zu einer Zeit wie dieser …“ – Vom Feiern und Fürchten

Vorschau zur Ökumenischen Bibelwoche 2025/2026

Die Ökumenische Bibelwoche 2025/2026 wird das Buch Esther behandeln. Dazu habe ich schon einmal ein Überblick und eine theologische Einordnung erstellt.

Buch Esther – Überblick und theologische Einordnung

Inhaltliche Gliederung

Das Buch Esther erzählt eine Rettungsgeschichte der jüdischen Diaspora in Persien zur Zeit des Königs Ahasveros (meist mit Xerxes I. identifiziert). Im Zentrum stehen Esther, eine jüdische Frau, die zur Königin erhoben wird, und ihr Cousin Mordechai. Beide vereiteln den Vernichtungsplan des königlichen Beraters Haman gegen die Juden.

Die Erzählung ist kunstvoll strukturiert und enthält zahlreiche Spiegelungen, Kontraste und Reversals: Vashti wird abgesetzt – Esther wird Königin; Haman steigt auf – Mordechai wird übergangen – Mordechai wird geehrt – Haman stürzt. Die dramatische Wende in Kapitel 6 – als Mordechai statt Haman geehrt wird – bildet das narrative Zentrum. Banquets (zehn an der Zahl) strukturieren die Handlung dramaturgisch.

Ein neues Edikt erlaubt den Juden, sich gegen ihre Feinde zu verteidigen. Das Purim-Fest erinnert jährlich an diese Rettung.

„Steinreich, aber menschenleer?“

Was Martin Luther zur Kirche mit vielen Gebäuden, aber wenigen Gläubigen sagen würde

Einleitung: Die Krise der Fülle
Diese Kirche in Zutphen wurde zu einer Bibliothek umgenutzt.

Unsere Kirche steht inmitten eines Widerspruchs: Sie ist reich an steinernen Zeugen der Vergangenheit – Kirchengebäude, Türme, Altäre, Orgeln – und zugleich arm an lebendiger Beteiligung. Viel Raum, wenig Leute. Viel Struktur, wenig Gemeinschaft. Was würde Martin Luther zu einer Kirche sagen, die „steinreich“ an Gebäuden, aber „arm“ an gelebter Gemeinde ist?

1. Was ist Kirche für Luther? – Keine Mauer, sondern eine Bewegung

Luthers Kirchenverständnis beginnt nicht beim Kirchengebäude, sondern beim Evangelium. Kirche ist kein Bauwerk, sondern die lebendige Gemeinschaft derer, die sich um das Wort Gottes versammeln.

Confessio Augustana VII (1530) – unter Luthers Zustimmung formuliert: „Die Kirche ist die Versammlung aller Gläubigen, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die Sakramente dem Evangelium gemäß gereicht werden.“

Auch Luther selbst sagt: „Eine geistliche Stadt, eine Herberge des Glaubens, eine Schule des Heiligen Geistes.“ (WA 10/I, 2)

Die kirchliche Gemeinschaft gründet nicht auf Stein, sondern auf Wort. Ein Gebäude wird erst dann zur Kirche, wenn in ihm das Evangelium verkündigt wird und Menschen im Glauben zusammenkommen.

Deppengallere – mein Lieblingsgrillrezept

Die Deppengallere – Das ultimative Grillbrett mit Stil

Schweinelende, Pesto, Cheddar, Speck – und Spieße wie ein Kriegsschiff auf dem Teller. Klingt übertrieben? Ist es auch. Und genau deshalb wirst du dieses Grillgericht lieben.

Was ist eine „Deppengallere“?

Der Name klingt wie ein Witz – ist aber eine Hommage an ein Grillgericht, das so auffällig und herzhaft ist, dass es schon fast wie ein kulinarischer Showkampf daherkommt: eine gefüllte, gerollte und mit Speck ummantelte Schweinelende, die mit Spießen dekoriert ist – wie die Ruder einer antiken Galeere. Daher der Name: Deppengallere. Ein übertriebenes Festgericht für jede Grillrunde, wo’s ruhig etwas derber, lauter und leckerer sein darf.

Und keine Sorge: Das Rezept ist zwar spektakulär – aber absolut gelingsicher.

Vom Streulicht zum Leuchtturm

Warum Gemeinde nicht stirbt, wenn wir loslassen – sondern gerade dann neu lebt

In vielen Dörfern stehen große Kirchen – aber vor kleinen Gemeinden. Der Gottesdienstbesuch nimmt ab. Und doch soll es „wie früher“ weitergehen. Doch ist das wirklich der Weg in die Zukunft?

Wir leben in einer spannungsgeladenen kirchlichen Realität: Die Menschen lieben ihre Kirche – aber sie kommen kaum noch hin. Gottesdienste finden nur noch selten statt, viele Gebäude bleiben leer. Gleichzeitig fühlen sich Gemeindeglieder oft im Stich gelassen, wenn ihre Kirche „aus dem Plan fällt“.

Doch eines ist klar: So, wie es jetzt läuft, bauen wir keine lebendige Gemeinde auf. Wir verwalten ihren langsamen Rückzug.

Was tun, wenn viele Kirchen, aber wenig Gemeinschaft da ist?

Der Impuls liegt auf der Hand – und er ist biblisch wie praktisch gut begründet:
Statt viele kleine Orte mühsam zu bespielen, sollten wir uns auf wenige, aber lebendige geistliche Zentren konzentrieren. Wir brauchen Leuchttürme in der Region – Orte mit Ausstrahlung, Tiefe und echter geistlicher Heimat.

Das klingt zunächst schmerzhaft. Aber es ist eine Entscheidung für die Zukunft, nicht gegen die Vergangenheit.