Wie leite ich eine christliche Gemende? Passen den geistliche Leitung un Leitungsinstrumente aus der Wirtschaft zusammen? Bleibt da das Geistliche nicht auf der Strecke?

Ich denke schon, dass so vielfältig und breit auch das Aufgabenfeld des Gemeindemanagement ist, dieses sich umschreiben lässt. Natürlich steht immer im Vordergrund zuerst der pastorale Dienst mit der nach dem reformatorischen Verständnis Predigt im Mittelpunkt. Wo bei sich das Bild der Predigt unserer Gegenwart anpassen muss. Verkündigung ist heute nicht mehr die sonntägliche Kanzel…

Die Fragestellung ist zwar etwas provokant. Aber ehrlich kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen, dass jemanden, der im Gemeindemanagement gravierende Fehler gemacht hat, in der gleichen Gemeinde noch eine zweite Chance gegeben wird. Oft ist da mindestens ein Gemeindewechsel erforderlich. Manchmal sind es auch die „Fehler“ der anderen, die zum Wechsel zwingen.

Pfarrer und Pfarrerinnen stehen irgendwie mit Kritik ständig auf der Abschussliste. Dem einen ist die Predigt nicht fromm genug, dem anderen sie nicht der Welt zugewandt. Einem Dritten macht man nicht genug Haus- und Geburtstagsbesuche. Bei einem Vierten wird die Lehre vernachlässigt, oder die Kinderarbeit oder die Jugendarbeit.

Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments ist die Gemeinde nichts anderes als der heute lebendige Christus. Dieser lebt aus sich. Der lebendige Christus hängt nicht am Tropf der Kirchensteuer und der staatlichen Finanzierung. Die Gemeinde als lebendiger Christus hat nicht nur Kraft zur Selbsterhaltung, sondern setzt noch Mittel für andere frei. Hans-Jürgen Abromeit

Da wird in Zeit-Online ein Pfarrer in seinem Berufsbild als Seelsorger dargestellt. Das finde ich schon einmal recht spannend und gut. Zurecht finde ich die Kritik einer Kommentatorin, dass das Bild zu oberflächlich ist und, dass das eigentlich Christliche im Ganzen fehlt, auch dass Seelsorge nur eine Vorstufe der Therapie ist.

Ab in die Suppenküche! Regulierung reicht nicht. Wir brauchen einen neuen Typus von Managern. Der Artikel in Zeit-Online ist zwar eine Polemik. Doch er ist anderseits sehr nachdenkenswert. Und für mich stellt sich da auch die Frage: Inwieweit er nicht auch Impulse und Anfragen für den Bereich des Gemeindemanagement geben kann?
Aus dem Archiv · 2011
Das Hauptaugenmerk in unserer Gemeindearbeit legen wir auf unsere Gemeindeglieder und Ehrenamtliche. Wir wollen, dass sie sich in der Gemeinde …
Wiederentdecken →
Gerade in der Diskussion über „Spirituelles Gemeindemanagement“ muss man sich erst einmal bewusst machen, was ist Gemeinde und welche strukturelle Einordnung hat sie. Im gegenwärtigen betriebswirtschaftlichen Sprachgebrauch wird sie als Non-Profit-Unternehmen bezeichnet.

Meine Antwort dazu ist zweigeteilt: Ich sage – Nein und Ja! Nein – denn von einem Studenten der Betriebswirtschaftslehre kann man auch nicht erwarten, dass er nach dem Abschluss des Studiums ein Unternehmen leiten kann.

Dieser Frage werde ich in den nächsten Jahren etwas intensiver nachgehen, weil ich darin eine Weiterbildung machen werde. Und dieser Blog wird mich dabei ein Stück begleiten. Dabei wird es mal längere und mal kürzere Einträge geben. Mal werden es Aphorismen sein, dann ein paar Einträge und Gedanken, selten lange Texte. Aber abwarten.

Anfang März 2010 fand in der Kirche von Fraureuth eine Bibelwoche mit dem Musikevangelisten Waldemar Grab statt. Als einer, der auf der Sonnenseite des Lebens stand und dem doch der Sinn im Leben fehlte: „Eine Beziehung zum lebendigen Gott“. Und als einer, der diese Beziehung fand, gab der ehemalige Traumschiffpianist und Musikevangelist Waldemar Grab aus…

Etwa 30 Gemeindeglieder fahren an Freitag, den 26. März zum Glockenguss in die Eifel. Dieser Landstrich liegt etwa 500 km von Fraureuth entfernt. 21 Gemeindeglieder werden mit dem Bus fahren. Nach einem kleinem Ausflugsprogramm wird es am Abend einen Film über die Vulkaneifel geben. Am Sonnabend, den 27. März, wird dann der Glockenguss im der…

Kirchweih in Fraureuth – das Wochenende mit Studentinnen der Liebenzeller Mission Nicht gerade verheißungsvoll begann das Wochenende vom 16. bis 18.10., an dem Studentinnen der Liebenzeller Mission in der Kirchengemeinde in Fraureuth zu Gast waren. Es regnete Bindfäden und es wurde immer kälter. Da machte es vom Wetter her nicht gerade Freude unterwegs zu sein.…