Ich bin dann mal weg – 2

Hape Kerkeling kommt auf seinem Pilgerweg nach Carrion del los Condes in das ehemalige Benediktinerkloster Real Monasterio San Zoilo. Dort wandeld er im Kreuzgang und hat dabei Gedanken, die mich faszinieren:

Ich bin dann mal weg

Ich habe gerade zu meinem 50sten Geburtstag das Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ geschenkt bekommen. Vielleicht sollte das ein Wink mit dem Zaunspfahl sein. Auf jeden Fall ist es für mich sehr interessant dieses Buch zu lesen.

Ich muss mich mal beschweren

Da hat man am Heiligen Abend die Kirche einmal richtig voller Leute, und dann darf man als Pfarrer nur fünf bis maximal zehn Minuten predigen. Eigentlich müsste man doch mal so richtig eine geschlagene halbe Stunde predigen und das alles nachholen, was die Leute im vergangenem Jahr im Gottesdienst verpasst haben.
Scherz beiseite, sicher ist die Lage an Heiligen Abend so, dass in den Christvespern das Krippenspiel und das Singen der Weihnachtslieder der Schwerpunkt ist.

PortableApps auch für die Arbeit im Pfarramt

Vieleicht braucht man sie nicht in der Computerarbeit im Pfarramt, aber sie sind doch eine sehr interessante Möglichkeit die man Nutzen kann. die PortableApps. Einen Hinweis auf sie fandich im Praxishandbuch einfach organisiert des Verlages für die Wirtschaft.

Hat das Bibelbuch ausgedient?

Ein Bibelgesprächskreis in meiner Gemeinde – acht Bibeln liegen auf dem Tisch. Es soll über ein Bibeltext nachgedacht werden. So nimmt jeder sich eine Bibel. Doch halt, das stimmt nicht. Drei Leute nehmen keine. Der ein zieht sein Handy hervor, der zweite nimmt seinen Palm aus der Jackentasche und der dritte sein PocketWeb(Ogo). Mit ein paar Tastendrücken haben sie ihre Bibel aufgerufen und die Bibelstelle eingegeben.

Muss Kirche um die heutigen Menschen zu erreichen ihre Traditionen über Bord werfen?

So zumindestens kann ich es als Forderung in dem Buch von Erwin McManus „Eine unaufhaltsame Kraft“ im Vorwort herauslesen.
Dem muss ich widersprechen, denn ich halte sogar das Überbordwerfen von Traditionen für gefährlich. Aus meiner eigenen Erfahrung sehe ich, dass ich erst richtig im Heute wirken kann, wenn ich weiß, woher ich komme, was meine Gemeinde in Vergangenheit geprägt hat.

Kunst als Träger des Evangelium

Dafür bricht Erwin McManus in seinem Buch „eine unheimliche Kraft“ ein Lanze. Und ich glaube, da ist auch etwas dran. Auch wenn in manchen evankelikalen Kreisen Kunst etwas verpönt ist, sind Menschen durch künstlerischen Werke zum Glauben an Jesus Christus gekommen.